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Gabriele Streichhahn
Theater
Im festen Ensemble trägt sie als einzige Frau zwischen zwei Männern gleichsam die darstellerische „Last“ eines ganzen Geschlechts. Sie kann listig, lauernd, krallig, dezent und derb sein, zugleich aber auch Figuren ins geheimnisvolle Stille, Verletzliche und Zerbrochene führen.

In Berlin geboren, studierte Gabriele Streichhahn von 1972-1976 an der Leipziger Theaterhochschule. Zwei Jahre davon verbrachte sie im Studio des Nationaltheaters Weimar, wo sie erstmals auf Barbara Abend traf, deren Studentin sie wurde. Es folgte ein erstes Engagement am Erfurter Theater und 1985 der Wechsel nach Berlin, ans Theater im Palast (tip). Zusammen mit Barbara Abend, Carl Martin Spengler und Dr. Siegfried Wein begründete sie das Theater im Palais.

Seit November 1999 steht sie dem Theater auch als Intendantin vor. Hier spielte sie, wie alle anderen Ensemblemitglieder, in den sechzehn Jahren, in allen Inszenierungen mit. Große Erfolge feierte Gabriele Streichhahn als „Shirley Valentine oder die heilige Johanna der Einbauküche“ oder als „Effi Briest“, eine Aufführung, die das Theater im Palais fünfzehn Jahre lang auf dem Spielplan hatte und die erst kürzlich abgespielt wurde. Zu dieser Aufführung schrieb Irene Bazinger am 17.1.2007 in der Berliner Zeitung: „Man glaubt Gabriele Streichhahn sofort Fontanes jugendliche Tochter der Luft, die zwischen Lebenshunger und den starren Konventionen im Preußen der Bismarck-Epoche zerrieben wird.“. Regisseure, die für sie prägend waren, sind Barbara Abend, Fritz Bennewitz und Friedo Solter.