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Kurztextmenü von Ulrich Wiegand-Laster:
Aphorismen, Liedtexte, Textsprengsel, Neue Texte, Gedanken, Songtexte, Gedichte, Geistesblitze, Ideen, Schöpfungen, Wortwitze, Tiefsinniges, Weitgeistiges, Hintergründiges, Zutaten fürs Dasein, Lebensweisheiten, Hingedachtes, Denkbares, Angedachtes, Blickpunkte, Hinblicke, Sichtweisen, Sichtweiten, Ungereimtes, Aberwitziges ...

Die Aphorismen und Sinnsprüche können alle jeweils auch als Textkarte im Postkartenformat bestellt werden.
Bitte schicken Sie bei Fragen oder Interesse eine Email-Mitteilung an: W-L@gmx.de



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Hier sehen Sie ausgewählte Texthäppchen aus Ulrich Wiegand-Lasters Kurztextmenue, Aphorismen und Sinnsprüche, Gedichte und ein paar Liedtexte, als geistige Nahrung für alle möglichen Anlässe, zur Unterfütterung, Einspeisung, Würzung, Grundsatzfindung, Meinungsteilung, Standpunktierung, ...


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> Aphorismen und Sinnsprüche:


Bücher nehmen Zeit, geben aber Wissen und Weisheit. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manchmal ist man im Bild, ohne darüber im Bilde zu sein. (Ulrich Wiegand-Laster) (Dieter Wedel gewidmet)

Wer gestoßen wird, tut sich nicht unbedingt weh; ein Anstoß hier und da ist kein Stoß in`s Gesicht, sondern bringt bisweilen Gedanken und Körper in Bewegung, an denen man sich allerdings wiederum stoßen kann. (Ulrich Wiegand-Laster) (Dieter Wedel gewidmet)

Es ist nicht so, dass nur der, der eine Rolle hat, außerdem auch eine spielt. (Ulrich Wiegand-Laster) (Dieter Wedel gewidmet)

Es kann Momente geben, in denen aus einer herzlichen Begegnung eine herzhafte wird, vor allem dann, wenn es an`s Eingemachte geht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann es auch nicht lassen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Mancher Mensch tut was er will, macht jedoch nicht, was er kann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der ein oder andere Fehler ist nach reiflicher Überlegung keiner mehr. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gelegentlich stellt ein Fehler fest, dass er eigentlich nie einer war. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wenn sich der Wahnsinn im Anflug befindet, ist das Genie schon gelandet, ohne am Boden zu sein. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es geht - immer weiter, solange sich Kopf und Füße bewegen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Realität ist der erschöpfte Bodensatz von Phantasie. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer nach oben will, muss klettern lernen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Sobald sich Gedanken auf`s Handeln übertragen, geraten sie in`s Mehrdimensionale. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wo der Bär tanzt, spielt nicht automatisch die Musik. (Ulrich Wiegand-Laster)

Da spielt die Musik, wo Instrumente Töne von sich geben. (Ulrich Wiegand-Laster)

Vieles ist greifbar, anderes ist unfassbar, einiges ist machbar. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein Ton und noch ein paar, kommen der Musik schon nah. (Ulrich Wiegand-Laster)

Zukunft wurzelt immer im Gestern und Heute. (Ulrich Wiegand-Laster)

Auch ein Alleskönner ist kein Immerkönner. (Ulrich Wiegand-Laster)

Obwohl der Geduldsfaden nicht gleich reißt, so hat er manchmal doch ein jähes Ende. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer auf den Hund gekommen ist, schafft es womöglich auch auf`s Pferd.(Ulrich Wiegand-Laster)

Manchmal kommt man nicht mehr runter, vom Hund, auf den man gekommen ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Immer wenn ich mal ein Auge zudrücken soll, frage ich mich, wessen Auge es diesmal wohl trifft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Sobald ich jemandem mein Wort gebe, ist es weg, dann kann ich es nicht mehr halten. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer sich keine Gedanken macht, sollte sich Sorgen machen. (Ulrich Wiegand-Laster

Das Alter ist nichts Neues, aber beständig bis zuletzt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Können kommt von Machen, Machen kommt von Sein; wer nicht ist, kann nicht.
(Ulrich Wiegand-Laster)

Eine Lüge ist die unreine Wahrheit, bis sie sich als astreine Lüge entpuppt und damit zur reinen Wahrheit wird. (Ulrich Wiegand-Laster)

Denken, das zum Handeln führt, überträgt sich hin und wieder auch auf`s Portemonnaie. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gedanken, die sich auf`s Handeln übertragen, geraten immer in`s Mehrdimensionale. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wandel beginnt im Kopf und setzt sich in den Füßen fort. (Ulrich Wiegand-Laster)

Auftauchen ist meist schwieriger als Untertauchen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es kann eine Kunst sein, sich mit der Kunst zu befassen. Es ist eine Kunst, sie zu genießen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein Gedanke befindet sich immer in der Pubertätsphase, er erreicht nie sein faktisches Ende. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wohin die Füße auch gehen, der Kopf muss mit. (Ulrich Wiegand-Laster)

Oft genug hängt es vom Standort ab, welchen Standpunkt man vertritt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Im Grunde bin ich Optimist, ich glaube, dass die Welt erst morgen untergeht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Sinn menschlichen Daseins besteht primär in geistiger Fortpflanzung. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Welt ist ein Würfel. (Ulrich Wiegand-Laster)

Alles ist drin - es muss nur noch raus. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ich lebe, also wachse ich. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer nicht hören will, muss fühlen, wer nicht gucken will, sieht nichts. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nur wer sich mit der Kunst befasst, kann sie auch genießen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Was ich nicht aufbewahre, muss ich nicht aufheben. (Ulrich Wiegand-Laster)

Auch Belanglosigkeit hat einen Wert. Wer das weiß, hat jedoch Zeit verloren. (Ulrich Wiegand-Laster)

Man isst, was man isst, wenn man isst. Man ist, was man ist, auch wenn man nichts isst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Welt ist ein Umlaut. (Ulrich Wiegand-Laster)

Unterm Strich, rechts, links, und drunter und drüber, fällt der Sinn wohl flach, wenn man dahinter kommt, - dass nichts ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Man tut was man muss, oder kann, oder nicht lassen kann, und manchmal auch, was man will, weil man das darf, wenn man sich traut, und wenn man gelassen wird. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer die Hoffnung nicht fahren lässt, braucht ihr nicht hinterher zu laufen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Denken und Handeln gleich Gewinnen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer für das Vaterland kämpft, fällt selten auf Mutterboden. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Boden der Tatsachen kann sich offenbaren, wenn man alle Viere von sich gestreckt hat. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es gibt immer zwei Wirklichkeiten, - die eigene, und die der anderen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Lass Stille walten, sonst kommen Falten. (Ulrich Wiegand-Laster)

Jedem Ende von etwas folgt ein Anfang von was. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nicht jeder, der sucht, findet etwas; aber wer etwas gefunden hat, hat es nicht zwingend gesucht, und gut gefunden hat er es auch nicht unbedingt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Aktivität ist immer gut, wenn sie nicht wahllos passiert. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer viel spricht, sagt nicht unbedingt etwas. (Ulrich Wiegand-Laster)

Man sollte schwimmen gehen, solange nicht alles ins Wasser gefallen ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Glück ist mit dem, der nicht auf der Suche danach ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wachstum bedingt Bewegung und Bewegung gelingt gelegentlich Wachstum. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Glück ist eine runde Sache, wenn man die Ecken und Kanten entfernt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Eine Schweinerei hat nichts mit Glück zu tun; wer aber Glück hat, hat auch Schwein. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nicht jeder Affe hat eine Affinität zum Affentheater. (Ulrich Wiegand-Laster)

Leben bedingt Veränderung; Veränderung bewirkt Verfremdung und manchmal Entfernung von sich selbst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Keiner kann und darf allen und allem gerecht werden wollen, weil das nur einen belanglosen Brei ergäbe und ohnehin nicht geht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ohne Veränderung findet weder Zukunft noch Vergangenheit statt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Vielleicht finden viele das Glück nicht, weil es nicht sächlich ist und in Wahrheit die Glück oder der Glück heißt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Leben ist Bewegung, die allerdings auch zum Tod und damit zum endgültigen Bewegungsstillstand führen kann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manche Nase hat auch einen guten Riecher. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Leben einiger Menschen muss wohl kürzer sein, weil es sich bei diesen nur mit drei oder vier Buchstaben schreibt; das nennt man dann beispielsweise “vie”; oder “life”;. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es gibt Menschen, die nicht gleich für einen gestorben sind, nur weil sie nicht mehr leben; dagegen sind manche für einen gestorben, obwohl sie gar nicht tot sind. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Schwerkraft von Gedanken ist verschwindend, wenn man bedenkt, dass sie frei sind; schwer aber wiegen Gedanken, die nicht recht raus wollen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Für Gedanken, die sich verflüchtigen wollen, benötigt man Gedankenhaftcrème. (Ulrich Wiegand-Laster)

Jeder Dichter ist ein Denker, aber nicht jeder Denker ein Dichter. (Ulrich Wiegand-Laster)

Dichten ist Verdichtung von Gedanken mit schmuckvollem Dichtungsring. (Ulrich Wiegand-Laster)

Niemand lässt sich zum Glück eines anderen zwingen, eher zum eigenen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Ziel ist der Weg. (Ulrich Wiegand-Laster)

Einige Fehler sträuben sich zu Recht dagegen, korrigiert zu werden. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manche Leitfigur mit Leidenschaft wird schon mal zur Leidfigur die Leiden schafft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Bisweilen hat der Tod mehr vom Leben als mancher Mensch. (Ulrich Wiegand-Laster)

Freude zu entfalten ist die allerhöchste Kunst desjenigen, der im Grunde nichts zu lachen hat. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer oder was sich aus sich selbst hinaus bewegt, lebt und verändert sich. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Tod hängt mehr am Leben als dem Leben lieb sein kann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer hinterher läuft geht nicht nach. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer viel liegt lässt Vieles liegen und nicht zuletzt sich selbst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Hoffnung ist der Schalter zum Lebenslicht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Welt ist ein Würfel, dessen Wurf man selten in der eigenen Hand hat. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer die Hoffnung nicht einschaltet, schaltet das Leben aus. (Ulrich Wiegand-Laster)

Vor sich hat der Tod weniger Leben als das Leben Tod; hinter sich hat der Tod mehr Leben als das Leben, - allerdings ohne Gewähr. (Ulrich Wiegand-Laster)

Was kostete Zeit, wenn ich keine hätte, und was kostete sie wenn ich einen Beutel davon hätte oder mein Kopf voll davon wäre ... (Ulrich Wiegand-Laster)

Reden ist Silber, Handeln ist Gold. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wasser gleich Leben, Wasserlassen gleich Lebenlassen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Könnte man sich beliebig multiplizieren, wäre sicher mehr als nur ein Bruchteil von dem zu schaffen, was man sich täglich so vornimmt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein guter Chef ist einer, der mit einem warmen Händedruck aus Widerworten Tipps macht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Je höher ein Berg, desto weiter geht`s aufwärts. (Ulrich Wiegand-Laster)

Professionalität will Vielseitigkeit im Denken und Geradlinigkeit im Machen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Jeder ist seine eigene Person, im Kosmos der Zusammenhänge. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manchmal gehen die Füße andere Wege als der Kopf. (Ulrich Wiegand-Laster)

Möglich ist, was man als möglich erachtet. (Ulrich Wiegand-Laster)

Möglich ist, was man möglich macht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Verstand hat keine Phantasie, der Geist schon. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Verstand versteht nur wenig von dem, was der Geist Geistvolles ins Leben webt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Verstand ist schnell erschöpft von dem, was der Geist so schöpft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Kein Mensch, der in ein Buch schaut, klappt es als Affe wieder zu. (Ulrich Wiegand-Laster)

Schaut ein Affe in ein Buch, könnte er damit womöglich eine Evolutionsstufe überspringen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wenn ein Affe in ein Buch schaut, ist er danach vielleicht keiner mehr. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gegensätze ziehen sich so lange an, bis sie sich vereinigen - oder wieder ausziehen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nur die Wahrheit zeigt, wo die Lüge steckt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Zur Demokratie gehört, nicht zur Demokratie gezwungen zu werden. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Realität überholt manchmal die Hoffnung - doch meist ist die Hoffnung weiter. (Ulrich Wiegand-Laster)

Meistens kommt es dicker als man selber sein möchte. (Ulrich Wiegand-Laster)

Feindschaft wird mit zwei Buchstaben leicht zur Freundschaft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Träume haben keinen Abspann, aber immer einen Vorspann und manchmal einen Nachspann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ist ein Arm ab, ist man arm dran; ist ein Bein ab, fehlt auch der Fuß. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gelegentlich muß man auch die Einfachheit zu bewältigen verstehen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein Querdenker ist einer, der von Links nach Rechts oder umgekehrt denkt; -was manchmal verquer ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Träufelt man in eine Trübe Tasse Klare Brühe, eröffnen sich gewisse Einblicke. (Ulrich Wiegand-Laster)

Glück lässt sich nicht suchen, es findet sich von selbst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wo ein Ziel ist, ist auch ein Weg. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wandel beginnt im Kopf und setzt sich in den Füßen fort. (Ulrich Wiegand-Laster)

Optimismus hat ausschließlich bunte Grenzen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wenn Optimismus an Grenzen stößt, sind diese entweder rosarot oder schön bunt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein dünner Bauch ist gratis, ein dicker ist eine Investition. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein dünner Bauch kostet Anstrengung, ein dicker viel Geld. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein dünner Bauch macht Arbeit, ein dicker macht Mühe. (Ulrich Wiegand-Laster)

''Wenn Denken zum Handeln führt, überträgt sich das hin und wieder auch auf`s Portemonnaie.'' (Ulrich Wiegand-Laster)

''Gedanken, die sich auf`s Handeln übertragen, geraten immer ins Mehrdimensionale.'' (Ulrich Wiegand-Laster)




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> eine “Gedichtschnitte”:


Im Anzug
Im Anzug steckt manchmal der starke Mann,
der grinst die Frau von neben an, - die grinst zurück.
Im Anzug ist das Gewitter, man kann`s schon seh`n,
es ruckt und zuckt, wird kräftig und stark;
ein Segen dem, der jetzt nicht fragt.
(Ulrich Wiegand-Laster)




*****

> Verschiedene Liedtexte / Songtexte:


Wieso wieso ...

Wieso wieso wieso warum
Wieso mach ich das mit
Ich bin doch nicht der Supermann
Und heiß auch nicht Brad Pitt

Doch hab ich Hunger auf viel mehr
Und sage mir, leg drauf
Was ich dann mach, das mach nur ich
Ich ruf mir zu: “Glück auf”

Ich bin ein wirklich feiner Kerl
Auch wenn man das nicht glaubt

Wieso wieso wieso warum
Wieso mach ich das mit
Ich bin doch nicht der Supermann
Und heiß auch nicht Brad Pitt

Die Lena hat es vorgemacht
Sie weiß, wie das so geht
Ich habe mich kaputt gelacht
Was niemand wohl versteht

Der Brad, der Pitt, der hat es gut
Der hats zum Glück nicht weit
Er hat es schon gefunden
Und spart ne Menge Zeit

Wieso wieso wieso warum
Wieso mach ich das mit
Ich bin doch nicht der Supermann
Und heiß auch nicht Brad Pitt

Wenn alle sagen: “hey, gib auf”
Dann leg ich richtig los
Ich sag mir dann: nun leg schon drauf
Und zeig den Leuten, wie es geht

Ich bin doch gar kein schlechter Kerl
Obwohl es keiner glaubt
(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Das will er nicht

Der Willi, der ist nicht mehr klein
Hat lange Haare und trinkt Wein
Er weiß schon, was er machen kann
Und fühlt sich wie ein echter Mann
Doch Wäschewachen lässt er sein

Das will er nicht
Das macht er nicht
Das will er nicht
Nein nein

Wenn Willi was zu Rauchen hat
Dann liest er auch das Tageblatt
Er kann schon lesen, und zwar fein
Will eben gern erwachsen sein
Doch Sauberwischen macht er nicht

Das will er nicht
Das macht er nicht
Das will er nicht
Nein nein

Hat Willi einmal Bock auf Null
Setzt er sich schnell auf einen Stuhl
Guckt angestrengt zum Fenster raus
Und denkt dabei an Micky Mouse
Doch Fensterputzen muss nicht sein

Das will er nicht
Das macht er nicht
Das will er nicht
Nein nein

Geht Willi abends einmal raus
Sagt seine Maus zu ihm: “dann saus”
Wenn er dann sehr spät wiederkommt
Sagt seine Maus zu ihm dann prompt:
“Ich lass dich nicht mehr rein”

Das will sie nicht
Das macht sie nicht
Das will sie nicht
Nein nein

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Arm in Arm

Ach da bist du
Hab dich lang nicht mehr gesehn
Sag, wo warst du denn bloß hin
Ich hab dich so sehr vermisst
Bin so froh, dass du nun hier bei mir bist
Hab mich sehr in dich verliebt -
Und das geht mir wirklich nah

Dass du hier bist, macht mich heiter
Ich find dich so wunderbar
Mit dir geht mein Leben weiter
Ohne dich war es nicht wahr
Lass uns nun zusammen bleiben
Alle Zeiten Arm in Arm
Oh, ich möchte dich begleiten
Ich bin immer für dich da -
Aber sag mir ob du mich wirklich willst

Unser Leben geht ja weiter
Bitte lass mich nicht hier stehn
Lass uns miteinander gehn
Lass uns sehn
Ob wirs miteinander schaffen
Wir sind füreinander da -
Das ganze Leben lang

Dass du hier bist, macht mich heiter
Ich find dich so wunderbar
Mit dir geht mein Leben weiter
Ohne dich war es nicht wahr
Lass uns nun zusammen bleiben
Alle Zeiten Arm in Arm
Oh, ich möchte dich begleiten
Ich bin immer für dich da -

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Bratwurst oder Pommes

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier
Doch du sagst: “igitt”, bring sie bloß nicht mit
Deshalb ess und trink ich jetzt ohne Appetit

Immer wenn ich springe, immer wenn ich singe
“Alle meine Entchen”, kommst du mit der Klinge
Das ist nicht sehr schön, das liegt mir sehr fern
Denn ich hab - neben Pommes - eben auch dich sehr gern

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier

Alle meine Entchen schwimmen auf dem See
Und das - wie ich meine - schon seit eh und je
Lass mich deine Ente sein, wenn es dir nichts macht
Lass mich auf dem See, ohne dass es kracht

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier

Alle Tage wieder, schwimm ich von da nach hier
In dem See aus Cola und dem See aus Bier
An Land seh ich dann Pommes, Bratwurst und auch dich
Du magst zwar dieses Futter nicht, dafür aber mich

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Grüner Klee und weißer Schnee

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

Über Schnee im grünen Klee
Gehen lauter Leute
Mensch du, komm doch auch heran
Machs doch auch mal heute
Alle sagen, es ist gut
Alle sagen, es ist schön

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

Hey, komm du doch auch mal her
Es ist wundervoll
Das macht wirklich sehr viel Spaß
Es ist gut und es ist toll
Alle machens mit Genuss
Alle findens wirklich schön

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

Alle naslang kommt noch wer
Läuft mit uns darüber
Schnee jedoch ist nun nicht mehr
Und Klee, der ist hinüber
Doch keiner hat etwas gemerkt
Und keiner will es wirklich sehn

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Oh Mädel, oh Mädel

Zu Fuß, im Wald und auf dem Feld -
Und ganz allein
Begegnet dir ein junger Held -
Im Sonnenschein
Er winkt dir zu und strahlt mit blauen Augen
Was hat er vor, was sollst du ihm wohl glauben

Oh Mädel, oh Mädel
Dreh dich nicht um
Geh lieber ins Städel
Sei bloß nicht dumm

Der Junge schlenkert im Vorbeigehn hin und her -
Streift deine Hand
Und will womöglich auch noch mehr -
Allerhand
Jetzt ist er hinter dir und springt
Und du hörst, wie er plötzlich singt

Oh Mädel, oh Mädel
Dreh dich nicht um
Geh lieber ins Städel
Sei bloß nicht dumm

Der Held verstrahlt viel Licht um sich -
Muss das denn sein
Scheint sehr zufrieden mit sich selbst zu sein -
Ach nein
Er tanzt glückselig über eine frische Wiese
Und wirkt von weitem wie ein netter Riese

Oh Mädel, oh Mädel
Dreh dich nicht um
Geh lieber ins Städel
Sei bloß nicht dumm

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Wenn Manni staubsaugt

(Textadaption von Ulrich Wiegand-Laster auf “Das bisschen Haushalt”,
zur Musik von Henry Mayer, und in Anlehnung an den Originaltext von Hans Bradtke):

Wenn Manni staubsaugt, geht doch alles glatt - nehm ich an
Wenn Manni staubsaugt, bin ich wirklich platt - Mann oh Mann
Warum der Manni das wohl auch nicht können kann
Ist doch nicht fraglich - meint Johann

Wenn Manni abspült, ist er ein echtes As - lieber Mann
Er zieht die Teller einfach durch das Nass - dann und wann
Wieso auch nicht, wenn er es denn kann
Das ist doch möglich - irgendwann

Und was der Manni kann, kanner ganz schlau
Weshalb das stimmt, weiß ich nicht genau

Wenn Manni fegt, dann werden Frauen schwach - denkt er dann
Der Manni ist halt ein großer Feger, ach - wenn er kann
Wie sowas geht, das fragt, wer fragen kann
Denn auch das Fragen - fängt mal an

Und was der Manni kann, kann er wie Mau Mau
Sagt Anneliese und schlürft Kakao

Wenn Manni aufräumt, hört man lauter Krach - sagt Tante Ann
Denn Manni ist halt manchmal mehr als wach - nimmt sie an
Was in ihm vorgeht, fragt sie dann und wann
Und ärgert sich - solang sie kann

Doch manchmal schläft der Manni einfach ein - halt ganz Mann
Der Alkohol, der ist schon eine Pein - so fängts an
Wodurch das kommt, ist, was keiner sagen kann
Der Manni ist - nunmal ein Mann

Das weiß der Manni doch bestimmt genau
Darum ist er wohl - keine Frau

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


> Miniessays:

Zur Funktion von Kunst:
Manche Kunst hat die Funktion NICHT zu passen; und manche Kunst hat keine Funktion, manche hat keine Ansprüche oder Absichten, manche Kunst ist keine Kunst, andere ist einfach nur ästhetisch und wieder andere will vielleicht missfallen ... . Aber es gibt auch Grundkonzepte oder Ziele, die einen gewissen Rahmen stecken, um zum Beispiel ein spezielles Publikum anzusprechen, wobei der Rahmen durchaus polyform sein kann, aber nicht krampfhaft gesprengt werden muss. Über Kunst kann man natürlich streiten, muss man aber nicht, und Zeit und Lust hat man auch nicht immer dazu. Jeder trifft eine Entscheidung, welche respektiert werden sollte, weil es immer Gründe dafür gibt, und keiner kann und darf allen und allem gerecht werden wollen, weil das nur einen belanglosen Brei ergäbe und ohnehin nicht geht. Ulrich Wiegand-Laster (10.11.2007)

Zu Bewegung und Stillstand:
Bewegung führt einen wechselweise mal zu Glück, mal zu Unglück, über Höhen und Tiefen, über Steine und Löcher, und manchmal zum Stolpern. Bewegung kann Glück sein; Stillstand auch. Bewegung führt irgendwann automatisch zum Stillstand, der seinerseits aber nicht zwingend zur Bewegung führt; Stillstand jedoch birgt die größere Chance gedanklicher Bewegung. Das Leben ist Bewegung, die allerdings auch zum Tod und damit zum endgültigen Bewegungsstillstand führen kann; Pause oder Schlaf hingegen bedeuten nur einen temporären Stillstand. Wer oder was sich aus sich selbst hinaus bewegt, lebt und verändert sich. Ohne Veränderung findet weder Vergangenheit noch Zukunft statt. Leben bedingt Veränderung; Veränderung bewirkt Verfremdung und manchmal auch Entfernung von sich selbst. Bewegen bedeutet, sich auf einen Weg zu begeben, etwas wegbar zu machen, mobil und dynamisch zu sein, initiativ und manchmal verwegen zu werden, Möglichkeiten und Wege zu finden. In dem Sinne ist eher der Weg das Ziel und nicht umgekehrt; und Auftauchen, aus einem denkbaren Zustand von Bewegungslosigkeit oder Stillstand oder Bedeutungslosigkeit in einer verquirlten Welt, ist meist schwieriger als Untertauchen. Auch ist die Welt ein Würfel, dessen Wurf man selten in der eigenen Hand hat. Ich denke, also bin ich, heißt es bei Descartes. Wenn ich demnach bin, lebe ich, bewege ich mich, wachse ich. Wachstum bedingt Bewegung und Bewegung Wachstum. Folglich kann man sagen: Ich lebe, also wachse ich am Leben, an meinen Aufgaben, und manchmal sogar über mich selbst hinaus; und das wiederum bewegt etwas. Ulrich Wiegand-Laster (2007)


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© Für alle hier publizierten Texte liegt das Urheberrecht bei Ulrich Wiegand-Laster.

(Weitere Texte bei Bedarf und gerne ...)
Senden Sie für Anfragen, Mitteilungen, Bestellungen etc. ... eine Email an: W-L@gmx.de


 
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