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www.bernadettesc...
studio Bernadette schweihoff
Bildende Kunst
2017 3 Tage Kunst, Kommunale Galerie Wilmersdorf, Berlin
2017 OpenAirGallery, Oberbaumbrücke, Berlin
2014 "Debüt für die Kunst" - Museum Moderner Kunst - Wörlen, Passau

The artistic work of Bernadette Schweihoff – especially her „Animalforms“ she has been concentrating on since a one-year stay in New York – focuses on a production process that is elaborate, seemingly experimental, with a keenness for detail and that uses a multitude of media. The most important medium included in the creative process of the artist is the paper of old New York newspapers and magazines, prepared using a special process. Here, not only paper itself is the carrier of the animal forms that are created on it at a later stage; rather,
it is the printed words, letters and illustrations that later carry the animal painted using India ink and gesso and made with one stroke of the brush, resembling Cubist plays of shapes and naïve art. It is those words, letters and illustrations that practically bring the animal to life. Behind the letters, there are stories of an unadorned reality the individual cannot escape. This reality is reworked, and the artist paints on it her “Animalforms.” It’s the wolf in sheep’s clothing. It is exactly this type of profound, ambiguous play that is characteristic for the work of the artist. Sandy Jones Translations


Beim künstlerischen Werk von Bernadette Schweihoff - insbesondere bei ihren „Animalforms“, auf die sich seit einem einjährigen New York Aufenthalt ihr Arbeiten konzentriert - steht der aufwendige, experimentell anmutende, mit hoher Detailversessenheit vollzogene Herstellungsprozess unter Verwendung einer Vielzahl von Medien im Fokus. Das bedeutendste in den Schaffensprozess von der Künstlerin einbezogene Medium ist das mit einem speziellen Verfahren präparierte Papier alter New Yorker Zeitungen und Magazine. Hierbei fungiert nicht nur das Papier an sich als Träger der in einem späteren Stadium darauf entstehenden Tierformen; vielmehr sind es die auf das Magazinpapier aufgedruckten Worte, Buchstaben und Illustrationen, die das spätere aus Tusche und Gesso aus einem Strich entstehende an kubistische Formenspiele und naive Kunst erinnernde Animal tragen, es quasi zum Leben erwecken. Hinter den Buchstaben stehen Geschichten aus einer ungeschminkten Realität, der das Individuum nicht entfliehen kann. Diese Realität überarbeitet und bemalt die Künstlerin mit ihren Animalforms. Der Wolf im Schafspelz. Es ist genau dieses tiefsinnige doppeldeutige Spiel, welches für das Werk der Künstlerin charakteristisch ist.