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Ali Yadegar-Youssefi, geboren 1946 in Rascht (Iran), besuchte die Universität für bildende Künste in Teheran und war dort später als Kunstlehrer, Dozent und Rektor der Akademie für darstellende Künste tätig. Seine Werke wurden in einer Reihe von Ausstellungen in Teheraner Kulturhäusern, zeitgenössischen...
Kulturportal - Ali Yadegar-Youssefi | Bildende Kunst, Bildung | Heidelberg
Ali Yadegar-Youssefi, geboren 1946 in Rascht (Iran), besuchte die Universität für bildende Künste in Teheran und war dort später als Kunstlehrer, Dozent und Rektor der Akademie für darstellende Künste tätig. Seine Werke wurden in einer Reihe von Ausstellungen in Teheraner Kulturhäusern, zeitgenössischen Museen und privaten Galerien ausgestellt. Auf eine persönliche Einladung des Direktors des Louvre-Museums besuchte er 1987 Paris. Seit 1991 lebt er als freischaffender Künstler in Heidelberg. Seine Bilder sind bis jetzt u.a. in London, Frankfurt, Potsdam, Konstanz, Regensburg, Heidelberg, Mannheim, Pforzheim, Sindelfingen, Bruchsal, Lörrach, Herne, Bad Rappenau ausgestellt und zudem von der staatlichen Galerie Stuttgart, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und vielen Galerien und Kunstfreunden erworben worden.
Yadegar-Youssefi ist ein Künstler der besonderen Art. Meisterhaft bringt er in seinen Bildern die vorislamische, traditionelle und islamische Kunst des Irans zusammen und spiegelt diese Motive in moderner Form wieder. Gerne erinnert er sich an die Zeit, als er als einer der ersten an der Teheraner Akademie der bildenden Künste die Bauhausschule kennen lernte und sich diesem Weg zuwandte. In seiner Autobiographe schreibt er: „Ich war fasziniert von dieser europäischen Schule der Moderne, die mir neue Wege eröffnete. Der Lern- bzw. Lehrtag begann mit Frühsport auf dem Dach der Akademie, die intensive Beschäftigung mit den philosophischen Hintergründen der östlichen Kunst folgte. Natur und Mensch in vielseitiger Form zu betrachten und die Entwicklung zu ergründen, gilt als das Grundelement Jahrtausende alter asiatischer Kunst, die in Europa von Kandinsky aufgegriffen wurde. Alte Formen der Malerei, die auf griechischen sowie römischen Traditionen basierten, wurden so gesprengt und die neue Entwicklung der Malerei eingeleitet.“
Einzelausstellungen:
Galerie ''Mess'' Teheran – 1979
Teheraner Kunstpädagogik – 1980
Galerie „Ars Vivendi“ Heidelberg – 1995
Galerie „Fine Art“ Sindelfingen – 1995
Galerie „Graf“ Heidelberg – 1996
Metall und Form und Galerie Heidelberg – 1999
Sankt-Elisabeth-Krankenhaus Heidelberg – 2000
Völkerkundemuseum Heidelberg – 2001
Wasserschloß Bad Rappenau – 2007
Gruppenausstellungen:
Teheraner Zeitgenössiches Museum – 1983, 1987, 1988
Teheraner Kulturhaus „Niavaran“ – 1985, 1986
Das Zentrum der bildenden Künste Teheran – 1989
Galerie ''Sohrab Sepehri'' Teheran – 1989
Deutsch-Amerikanisch Institut Heidelberg – 1993
Heidelberger Rathaus, „5. Internationale Kulturtage“ – 1996
Galerie „Inuit“ Mannheim – 1998
Galerie „Graf“ Heidelberg, „Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren“ – 1999
Völkerkundemuseum Heidelberg, „Vollkommende Linien“ – 2002
H+G Bank Heidelberg – 2002
Galerie „Melnikow“ Heidelberg, „Kalligraphie“ – 2005
Galerie „Sistani“ London – 2009
Gemeinsam mit 20 Künstlerinen und Künstlern aus Deutschland, Marokko, Ägypten, Israel, Japan und Iran nimmt er an dem langjärigen Ausstellungsprojekt ''Dialoge eröffnen: ''Religionen begegnen sich in der Kunst'''' (2000-2010) teil.