Pat Appleton
Musik | Theater
Nach Jahren in dem gewitzten Lounge-Exportschlager De-Phazz, der mit Hits wie „Mambo Craze“ weltweit Partys, Hotel-Lobbys und Bars beschallte, verspürte die Sängerin Pat Appleton ein höheres Verlangen. Man habe mal über sie geschrieben, sie könne auch das Telefonbuch heruntersingen und man würde ihr dabei zuhören, erklärt die deutsch-liberianische Sängerin. Ihre Schlussfolgerung: Warum es also nicht mal mit tiefgründigen Texten und ambitionierter Musik probieren? … „A Higher Desire“, ihr erstes Jazz-Album unter eigenem Namen, gibt Appleton recht. An erster Stelle, weil die Berlinerin eine Stimme hat, die sich jedem Seelenkonflikt anschmiegt wie ein Couture-Kleid. … Der akustische Jazz auf „A Higher Desire“, der sich irgendwo zwischen Herbie Hancock, Burt Bacharach und der sanften Funk-Agitation der 1970er Jahre bewegt, steht Appleton auch deshalb so gut, weil sie ein maßgeschneidertes Unterstützer-Team an der Seite hat. ... Eine reife Leistung! (Josef Engels für Rondo. Das Klassik und Jazz Magazin)