Markus Gertken
Theater
Markus Gertken absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München bei Dieter Dorn und Kurt Hübner. Nach seinem ersten Engagement am Deutschen Theater und einigen Jahren am Theater in Basel, wechselte er an das Schauspielhaus Köln.


Hier traf er auf den Regisseur Torsten Fischer. Sie arbeiteten am Theater in Köln unter anderem bei den Produktionen »Liliom«, »Glaube Liebe Hoffnung«, »Fette Männer im Rock«, aber auch an der Kölner Oper bei »Die Entführung aus dem Serail« zusammen, in der Markus Gertken die Rolle des Bassa Selim übernahm.
Er stand auch unter der Regie von Günter Krämer und Christian von Treskow in Köln auf der Bühne.
Günter Krämers Regiearbeit »Seid nett zu Mr. Sloane« brachte Markus Gertken 2002 an das Theater an der Josefstadt in Wien.
Seit 2004 lebt Markus Gertken mit seiner Familie wieder in Berlin. Mit Thomas Ostermeier von der Schaubühne am Lehniner Platz entstanden u. a. »Sommernachtstraum« und die hochgelobte Produktion »Baumeister Solness«, die auch sehr erfolgreich am Akademietheater in Wien gespielt wurde.
2005 brachte für Markus Gertken einen Ausflug auf die Kinoleinwand. Er stand für den österreichischen Kinofilm »Karo und der liebe Gott« unter der Regie von Danielle Proskar vor der Kamera.
2006 war Markus Gertken erstmalig in einer Komödie am Renaissance-Theater in Berlin zu sehen. Die Regie der Uraufführung von Michael Frayns Stück »Verdammt lange her« führte wieder Torsten Fischer. Nach Gastspielen am Berliner Ensemble und am Deutschen Theater folgte Markus Gertken Torsten Fischer an die Hamburger Kammerspiele. Neben Nicole Heesters stand Markus Gertken in George Taboris »Mutters Courage« auf der Bühne. Aufgrund des großen Erfolges dieser Inszenierung übernahm das Renaissance-Theater in Berlin das Stück im Frühjahr diesen Jahres.
Seine jüngste Rolle gab Markus Gertken am Volkstheater in Wien unter der Regie von Antoine Uitdehaag. »Ein spanisches Stück« von Yasmina Reza war eine österreichische Uraufführung.


Markus Gertken ist mit der amerikanischen Sopranistin Mary Mills verheiratet, die an der Berliner Staatsoper als Mimi in »La Bohème« zu sehen war und zuletzt die Johanna von Orleans in der gleichnamigen Oper von Walter Braunfels sang.