Museum im Stasi-Bunker Machern
Museum / Sammlung | Veranstaltungsort
© 2005 / Bürgerkomitee Leipzig e.V. Frank Jabin
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© 2010 / Bürgerkomitee Leipzig e.V. Bürgerkomitee Leipzig e.V.
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Naherholungsgebiet Lübschützer Teiche, Flurstück 439
04827 Machern
 
Im Naherholungsgebiet Lübschützer Teiche bei Machern liegt die einstige Ausweichführungsstelle (AfüSt) des Leiters der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Leipzig. Das Objekt war als eine Ferienanlage des VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Leipzig getarnt. Kern der Anlage ist der von 1968 bis 1972 gebaute Bunker. Im Spannungs- und Mobilmachungsfall hätte der Leipziger Stasi-Chef gemeinsam mit ca. 100 hauptamtlichen Mitarbeitern und zwei Verbindungsoffizieren des KGB (des sowjetischen Geheimdienstes) seinen Dienstsitz nach Machern verlagert. Die Ausweichführungsstelle war ein heimlich geschaffener Komplex, durch den sich die Führungsriege des MfS ihren Machtanspruch im Fall eines Ausnahmezustands zu erhalten gedachte.

Die Ausweichführungsstelle ist heute für Besucher geöffnet und gehört zur Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in Leipzig. Zu besichtigen sind das 5,2 Hektar große, denkmalgeschützte Gesamtgelände mit allen erhaltenen Bauten und Anlagen, sowie das 1.500 Quadratmeter umfassende Bunkerinnere. Im Rahmen von Führungen wird unter anderem vermittelt, wie die Versorgungssysteme funktionierten, wie DDR-weit Nachrichtenkontakte zustande gekommen wären und welche Überlebensstrategien sich die Staatssicherheit für einen Atomschlag entwickelt hatte. Eine Ausstellung gibt Einblick in die Mobilmachungsplanung im Bezirk Leipzig und die Einbindung der Ausweichführungsstelle in diese Vorbereitungen auf den „Tag X“. Sie dokumentiert die spezielle Aufgabe des MfS im Ernstfall – bis hin zur geplanten Einrichtung von Isolierungslagern für Oppositionelle.

Öffnungszeiten:
jedes letzte Wochenende im Monat 13.00 – 16.00 Uhr,
Führungen für Gruppen nach Absprache

Eintritt:
4 € bzw. 3 € für Ermäßigungsberechtigte (öffentliche Führung)
Im Naherholungsgebiet Lübschützer Teiche bei Machern liegt die einstige Ausweichführungsstelle (AfüSt) des Leiters der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Leipzig. Das Objekt war als eine Ferienanlage des VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Leipzig getarnt. Kern der Anlage ist der von 1968 bis 1972 gebaute Bunker. Im Spannungs- und Mobilmachungsfall hätte der Leipziger Stasi-Chef gemeinsam mit ca. 120 hauptamtlichen Mitarbeitern und zwei Verbindungsoffizieren des KGB (des sowjetischen Geheimdienstes) seinen Dienstsitz nach Machern verlagert. Die Ausweichführungsstelle war ein heimlich geschaffener Komplex, durch den sich die Führungsriege des MfS ihren Machtanspruch im Fall eines Ausnahmezustands zu erhalten gedachte.

Die Ausweichführungsstelle ist heute für Besucher geöffnet und gehört zur Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in Leipzig. Zu besichtigen sind das 5,2 Hektar große, denkmalgeschützte Gesamtgelände mit allen erhaltenen Bauten und Anlagen, sowie das 1.435 Quadratmeter umfassende Bunkerinnere. Im Rahmen von Führungen wird unter anderem vermittelt, wie die Versorgungssysteme funktionierten, wie DDR-weit Nachrichtenkontakte zustande gekommen wären und welche Überlebensstrategien sich die Staatssicherheit für einen Atomschlag entwickelt hatte. Eine Ausstellung gibt Einblick in die gesamte Mobilmachungsplanung und die Einbindung der Ausweichführungsstelle in diese Vorbereitungen auf den „Tag X“. Beleuchtet wird die spezielle Aufgabe des MfS im Ernstfall - bis hin zur geplanten Errichtung von Isolierungslagern für Oppositionelle.

Geöffnet jedes letzte Wochenende im Monat. Führungen für Gruppen auf Anfrage.

Öffnungszeiten 2020
25. / 26. Januar
22. / 23. Februar
28. / 29. März
25. / 26. April
9. Mai, Museumsnacht
30. / 31. Mai
27. / 28. Juni
25. / 26. Juli
29. / 30. August
13. September, Tag des offenen Denkmals
26. / 27. September
24. / 25. Oktober
28. / 29. November
keine öffentlichen Führungen im Dezember wegen der Feiertage