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VERANSTALTUNGEN

Freitag, 08.12.2017 | 09:00 Uhr | Wolfenbüttel
Schauspiel


© WLT/ Timo Hummel
Der kleine Wassermann
Werkinfo
Von Wolfgang Adenberg, nach Otfried Preußler

Banar Fadil Kleiner Wassermann
Martin Geisen Wassermannvater / Angler / Wolke
Ina-Lene Dinse Wassermannmutter / Forelle
Johanna Pollet Neunauge / Forelle / Mädchen
Julius Schleheck Karpfen Cyprinus / Junge
Tankred Schleinschock Inszenierung
Anja Müller Ausstattung
Sabrina Ullrich Dramaturgie
Melanie Kraft Theaterpädagogik
Jolanda Uhlig Regieassistenz / Abendspielleitung
Jolanda Uhlig Regieassistenz / Abendspielleitung
Inhalt
Am Grunde eines Mühlenweihers lebt der kleine Wassermann zusammen mit seinen Eltern. Mit seinen grünen Haaren und den Schwimmhäuten zwischen den Fingern erkundet er den Weiher und trifft dabei auf sonderbare Geschöpfe, wie den geheimnisvollen Neunaugen-Fisch oder den Karpfen Cyprinus. Zunächst begleitet der Vater den kleinen Wassermann auf seiner Entdeckungsreise vorbei an Muscheln, glitzernden Steinen und durch den Nixenwald. Aber irgendwann müssen Kinder ja mal groß werden. So begibt sich der kleine Wassermann schließlich alleine auf Streifzug durch die zauberhafte Unterwasserwelt. Schon bald reicht ihm der Grund des Weihers nicht mehr aus und er wird von den Geschehnissen über der Wasseroberfläche angezogen. So beginnt der kleine Wassermann, die Welt der Menschen zu erforschen. Da gibt es einiges zu entdecken und viel Interessantes zu sehen: Wind, Feuer
und Schnee. Aber kann ein Wassergeschöpf Freundschaft mit einem Menschkind schließen, das lieber Kartoffeln isst, statt gebratene Wasserflöhe und gesalzene Kröteneier?

Otfried Preußler wurde 1923 in Reichenberg geboren. Er zählt zu den namhaftesten und erfolgreichsten Kinderbuch- und Kindertheaterautoren Deutschlands. Die weltweite Gesamtauflage seiner Werke beläuft sich auf 45 Millionen Exemplare und seine Bücher liegen in 55 Sprachen vor. Prägend für sein literarischs Schaffen waren stets die volkstümlichen Geschichtenerzähler. Als kleiner Junge lauschte er Geschichten von Zauberern, Hexen, Wassermännern und Gespenstern.

Otfried Preußler, der für sein literarisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, sagt von sich selbst: »Ich bin ein vergleichsweise simpler Geschichtenerzähler, der seine Geschichten aus guten Gründen mit besonderer Vorliebe Kindern erzählt. Auch erwachsenen Kindern übrigens. Und weshalb erzähle ich ihnen meine Geschichten so, wie ich es ihnen erzähle? Weil es mir Freude macht, nicht nur meine eigene Phantasie dabei mit ins Spiel zu bringen; sondern weil es mir darauf ankommt, mit Hilfe solcher Geschichten auch die Phantasie meiner Leser und Zuhörer zu aktivieren, sie zum Gebrauch ihrer Phantasie
zu ermuntern, sie darin einzuüben.«

Besetzung:
Kleiner Wassermann - Banar Fadil
Wassermannvater / Angler / Wolke - Felix Zimmermann
Wassermannmutter / Forelle - Ina-Lene Dinse
Neunauge / Forelle / Mädchen - Johanna Pollet
Karpfen Cyprinus/ Junge - Julius Schleheck

Inszenierung - Tankred Schleinschock
Ausstattung - Anja Müller
Dramaturgie - Sabrina Klose
Theaterpädagogik - Melanie Kraft
Regieassistenz - Jolanda Uhlig
Abendspielleitung - Anne Noack
„[…] Anja Müller lässt mit einfachen Mitteln eine ganze Unterwasserwelt auf der Bühne entstehen. Ihre farbenprächtigen und, was die Teichbewohner betrifft, doch so charakteristischen Kostüme würden allerdings ihre Wirkung verfehlen, steckten nicht fünf großartige Schauspieler in ihnen, deren unbändige Spielfreude sogleich auf selbst mehrere hundert Zuschauer überspringt. […]
Was doch für musikalische Talente im runderneuerten Ensemble des Kinder- und Jugendtheaters stecken! […].“
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Herrmann

„[…]Die vielen sonderbaren Geschöpfe wie das unheimliche Neunauge oder die schillernden Forellen (Ina-Lene Dinse und Johanna Pollet) verzaubern die Gäste nicht nur durch ihre schauspielerische Leistung.
Auch musikalisch haben sie einiges zu bieten. […].
Otfried Preußler selbst hat sich gewünscht, dass das Stück die Fantasie der Zuschauer anregen möge. Die kreative Produktion des WLT trug am Sonntag ihren Teil dazu bei. “
Ruhr-Nachrichten, Uschi Bläss