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Margarete Huber
Musik
Telefon+49 30 44058838
Margarete Huber
Konzert-und Opernsängerin & Komponistin
Margarete Huber wurde als Sängerin und Komponistin mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. am Internationalen Musikwettbewerb für Junge Kultur, Marguerite-de-Reding- Wettbewerb des Schweizer Tonkünstlervereins und Jugendwettbewerb Ganz Anders. 2010/2011 war sie Stipendiatin der Musiktheater-Akademie des Festspielhaus Hellerau-Dresden.

Sie studierte an der UdK und HU Berlin sowie in Bremen, und absolvierte Meisterkurse bei György Kurtag, Barbara Schlick und Nigel Rogers.

(Info KOMPOSITION-VITA-PRESSEZITATE-WERKLISTE weiter unten!)

GESANG-VITA / REPERTOIRE / PRESSEZITATE:

Als Sängerin (Sopran) ist sie in besonderem Maße spezialisiert in Barockgesang, Belcanto-Technik und Neuer Vokalmusik.

Als Opernsängerin sang sie Partien in bekannten, wiederentdeckten und modernen Opern und Opern-Uraufführungen (z.B. Nerone in Händels Agrippina, Valletto in Monteverdis Incoronazione, Ninfa / Euridice in Monteverdis Orfeo, Dorabella in Mozarts Cosi fan tutte, Benvoglio in Schwanbergers Romeo und Julie, Phaidra in Conradis Ariadne, Stimme in Tsangaris Musiktheaterminiaturen, Trommler in Ullmanns Kaiser von Atlantis, ...Singende Maschine in Georg Katzers L´ homme machine UA, Stimme in Frieder Butzmanns Klingonischer Oper UA) . In Ausschnitten u.a. Händels Dorinda, Angelica und Sesto, Mozarts Contessa, Cherubino und Donna Elvira, und Bellinis Elvira und konzertant zahlreiche weitere Händel- und Mozart-Arien und viele Bravour-Arien des Belcanto (z.B. E strano, Qui la voce, Son vergin e vezzosa, Quando men vo, Omio babbino caro, Regnava nell silencio, Caro nome, Una voce poco fa, Non piu mesta...) Im modernem Musiktheater stand sie u.a. Lucy in Weills Dreigroschenoper, Operettensängerin in Mein Essen mit Victor, Stimme in Nautilus Korallis Spiralia; Sängerin in Utopia 100 auf der Bühne.

Ihr Geistliches Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne: So sang sie z.B. Vivaldi-Kantaten, Pergolesis Stabat Mater, Mozarts Exultate jubilate, Mozarts Regina Coeli, Haydns Schöpfung, Poulencs Gloria und Klaus Hubers Senfkorn.

Sie sang wiederentdeckte Lieder der Komponistinnen Charlotte Schlesinger, Ilse Fromm-Michaels und Fanny Hensel und bekannte Lieder verschiedenster Epochen, z.B. von Dowland, Mozart, Haydn, Wolf, Mahler, Schubert, Debussy, Eisler, Barber, Ligeti und Kurtag; in Zusammenarbeit u.a. mit den Pianisten Babette Dorn, Tomas Bächli, Liana Narubina, Bernd Sandner und Marco Giliberti.

Zahlreiche Uraufführungen wurden bereits für ihre Stimme geschrieben, darunter Innenklang und transforma von Johannes Wallmann, und z.B. Uraufführungen von Markus Wettstein, Georg Katzer, Christoph Schiller und Frieder Butzmann. Aktuell 2011-13 sang sie Uraufführungen von James Etherington, Hans-Jürg Meier, Jamie Man, Sidney Corbett, Markus Wettstein (Berlin), Andreas Staffel (Unerhörte Musik), Sebastian Stier (Brechtfestival), Johannes Wallmann (Philharmonie), Detlef Bensmann, Wojciech Blazejczyk, Udo Agnesens, Klaus Schöpp, Katarzyna Taborowska, Rafal Zapala (Erste deutsch-polnische Kompositionswerkstatt), und die Musiktheater-Uraufführung Utopia 100 (Festspielhaus Hellerau Dresden.)
Sie gestaltete außerdem klassische Werke der Moderne- z.B. von Eisler, Reimann, Cardew und Globokar- und als Spezialistin für experimentelle Stimmtechniken viele Konzerte mit Freier Improvisation: Solo, im Ensemble babels besen, 2:13-Ensemble, Margaretes Zimmer, diversen flexiblen Formationen, und auch mit Tänzern, z.B. mit Yuko Kaseki.
Aktuell ist sie Mitglied im Berliner ensemble xenon für neue Musik.

Sie sang z.B. mit dem Radiosinfonieorchester Berlin und dem Staatssinfonieorchester Kaliningrad, sowie unter Musikalischer Leitung z.B. von Egon Mihajlovic, Steven Stubbs und Karl Rickenbacher; und sie war an Film-, Radio- und CD-Produktionen beteiligt, z.B. für SWR, Deutschandradio, RBB, CD des Deutschen Musikrates- Sakraler Raum, Transforma und Offline Adventures.
Ihre Engagements führten sie zu diversen Theatern (u.a. in Rheinsberg, Berlin, Bremen, Hamburg und Bielefeld) und zur European Opera Cooperation, zu Festivals für Alte oder Neue Musik (z.B. Festival Ars & Musica Antiqua Montenegro, Dresdner Tage für Zeitgenössische Musik, Láccademia amore, Festival für Neue und Improvisierte Musik Basel, Musikbiennale, Klangwerkstatt Berlin, Kryptonale, Brechtfestival,...), zu Musikerinnenfestivals (z.B. Wie es ihr Gefällt) und zu diversen Konzert-Orten (z.B. Gare du Nord Basel, Akademie der Künste Berlin, Sophie-Drinker-Institut Bremen, Studio Neue Musik Zürich, Theater Cottbus, Sophiensäle Berlin, Schloß Balmoral, Schwarztsche Villa Berlin, Festspielhaus Hellerau, Philharmonie Berlin, Oetkerhalle Bielefeld, Theater Gütersloh, Bethanien Berlin,..).

GESANG-PRESSEZITATE:

Solo- Konzert und Oper:

Margarete Huber, die mit ihrem Gesang beeindruckte, artikulierte subtil, atemtechnisch versiert, das Verborgene ebenso klug dosierend wie das Exstatische.
Rheinische Post, Christoph Vratz

Das Ensemble spielt auf hohem Niveau, hoch konzentriert, die Sängerin und phänomenale Stimmkünstlerin Margarete Huber tut es am eindringlichsten, die Aufführung ist von einer enormen Intensität geprägt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jürgen Otten

Zwischen Romantik und Moderne lag das Liedprogramm, das Margarete Huber mit ihrem vibratolos-hohen, silbrig-festen und charakterdeutlichen Sopran gestaltete. Die wie ein Instrument geführte Stimme glänzt mit Sopranspitzen von gestochener Präzision.
Ihre Liedkunst führt vom romantischen Naturbild, Gustav Mahlers „Frühlingsmorgen“ , der Hölderin-Vertonung „Der Sommer“ von György Ligeti, zu den Miniaturen von Ilse Fromm-Michaels.
Margarete Huber spannte stimmlich wie musikalisch einen riesigen Bogen zwischen Liedvertonungen von Fanny Hensel, Viktor Ulllmann, Charlotte Schlesinger und Alban Berg.
Rhein-Zeitung, Karl Haxel

Margarete Huber rettet mit betörend intensiven, hochkonzentrierten Soli Abend und Werk.
Tagesspiegel, Volker Straebel

Die folgende mechanische Arie, bravourös gesungen von Margarete Huber, lässt natürlich an Offenbachs Olympia denken.
Berliner Morgenpost, W. Sch.

Die Arbeit mit Formanten, Obertönen und allen möglichen Schattierungen von Vokalen bot faszinierende Einblicke in die Phantastik der Stimme.
Basellandschaftliche Zeitung, Peter Baumgartner

Mit Margarete Huber als Solistin ist das der musikalisch vielleicht schönste Teil dieses Abends.
Frankfurter Rundschau, Georg-Friedrich Kühn

Margarete Huber als Ninfa gab ein deutliches Zeugnis ihres hohen Talents.
Concerto, Peter Sührung

Faszinierend ihre Darbietung der berühmten Arie „O mio babbino caro“ aus Puccinis „Gianni Schicci“.
Hersbrucker Zeitung, Jochen Dechant

Spannungsvolle Momente, die vor allem durch den facettenreichen Vortrag der Sängerin Margarete Huber entstanden.
WZ, Lars Wallerang

Es gelingen in den klugen, in sich geschlossenen Episoden Schnittstellen glückhafter Resonanz, in denen sich das präzise Form- und Hörbewusstsein des Quartetts mit dem Mut zu kraftvollen Aussagen verbindet.
Dissonanz, Andreas Fatton.

Eine eigenständige Rolle nimmt die Musik ein, die vieles von dem wettmacht, was die Textbeiträge nicht leisten konnten.
Margarete Huber singt mal zittrig-zart wie ein Kind, mal im Belcanto-Stil….
Junge Welt, Jana Frielinghaus

Die anspruchsvollen Koloraturarien des Nerone sang meisterhaft die knabenhafte Erscheinung der Margarete Huber.
Neue Musikzeitung, A. Necknitz

Eine betörende Stimme!
Neues Deutschland, Karin Fischer

Die Intensität des Vortrags der 5 Lieder durch die beiden Musikerinnen hat mich sehr beeindruckt und tief berührt.
Das Wesen Lotte Schlesingers und ihr kompositorischer Mut...sprachen aus Gesang und Klavier in so plastischer Weise, dass die künstlerische Persönlichkeit der Charlotte Schlesinger eine exzellente Vorstellung erfuhr.
Dr. Anna Christine Rhode- Jüchtern
(Autorin des ersten Buches über Charlotte Schlesinger)

Solisten- Ensemble:

(Fünf) Stimmen, hoch in der Frequenz, schweben durch den Wasserspeicher, und mehr als einmal prallen sie aufeinander wie glitzende Stahlkugeln.
Der Raum, wie er da ist, bleibt sich selbst erhalten, der innere Raum weitet sich.
Berliner Zeitung, Jürgen Otten

Die acht Sängerinnen tönen klar und sauber, wissen, wovon sie singen und die Stücke künden.
Staunenswert, wie das Frauenensemble vertrackte Rhythmen und anspruchsvolle Harmonien meisterte.
Potsdamer Nachrichten, Peter Buske


Ausflug in den Zeitgenössischen Jazz:

Grenzaufhebung zwischen Jazz und moderner Kammermusik …durchweg technisch auf höchstem Niveau.
Rhein-Zeitung

Eines der abwechslungsreichsten Alben, das man derzeit auf dem Markt bekommen kann...Offline Adventures.
Absolut hörenswert!
Jazz live



KOMPOSITION-VITA:

Als Komponistin schreibt sie Werke für unterschiedlichste Besetzungen von Solo bis Orchester und Musiktheater.
Beim Komponieren interessiert sie besonders die Erforschung der dramatischen Sogwirkung.
Sie verwendet dabei herkömmliche wie auch neue Kompositionstechniken wie z.B. die Erstellung von Hörpartituren akustischer Alltagsereignisse, die sie auf instrumentale Techniken überträgt.

Margarete Huber wurde als Komponistin und Sängerin mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. am Internationalen Wettbewerb für Neue Musik- Düsseldorfer Altstadtherbst, Marguerite-de-Reding- Wettbewerb und Jugendwettbewerb Ganz Anders

Ihre Kompositionen wurden an diversen Festivals, Konzertreihen und ungewöhnlichen Orten aufgeführt. (z.B. Festival Randspiele Zepernick, Theaterfestival München, Guardinistiftung Berlin, Kunsthalle Neuwerk Konstanz, Festival für Neue Musik Basel, Konzertreihe Saitenblicke Berlin, Unerhörte Musik Berlin, Capella Hospitalis Bielefeld, Festival Wie es ihr gefällt Berlin, Kryptonale Berlin,Europafestival bottom up, Kaskadenkondensator Basel, Ballhaus Naunyn Berlin, Kehrrichtverbrennunganlage Weinfelden, Gare du Nord Basel, Schloß Balmoral, Schloß Genshagen,Theater Brandenburg, Festspielhaus Hellerau,...)
Ihre kompositorische Herangehensweise wurde in einem Komponistenportrait der Cooperativa Neue Musik vorgestellt.
Sie leitete außerdem eine Kompositionswerkstatt-von Bach bis Heute am Kolleg Bielefeld, Einführungen zum Thema Neue Vokalmusik- Werke / Stimmtechniken / Notation (an verschiedenen Orten) , einen Workshop über Mikrotonalität und Stimme (Kongress Mikrotonalität Stuttgart) und (im Team mit Hans-Jürg Meier, Christoph Schiller und Markus Wettstein) Improvisationswerkstätten für Kompositions-Studierende an der Musikhochschule Zürich.

KOMPOSITION-PRESSEZITATE:

Ein hocherfreuliches musikalisches Ereignis.
Kraftvoll und überraschend kam die europa- verführung daher.
Dabei ist es faszinierend, wie aus der Vielzahl der Stimmen ein homogen-vielschichtiges Panorama entsteht.
Neue Westfälische, Eva Britsch

Den wohl nachhaltigsten Eindruck lieferte das Konzert den Hörern mit der Uraufführung eines Babette Dorn gewidmeten Klavierstückes von Margarete Huber mit dem Titel „die Vögel stehen in der Luft und schreien“. Die Besucher quittierten die mit äußerster pianistischer Virtuosiät freigesetzten, verblüffend radikalen kompositorischen Energien mit heftigem Applaus.
Rheinzeitung, Karl Haxel

Extreme Spiellagen und ungewöhnliche Techniken sorgten für Aufmerksamkeit. Dem Titel entsprachen sowohl enggeführte als auch klangraumsprengende Passagen. Aufgeregte, klirrend klingende Zupfarbeiten wechselten mit beklemmend-unruhigen Tonfolgen, denen wiederum gleitende, sanfte Effekte folgten. Wurden in den hohen Tonlagen die Saiten oft hart angerissen, perlten von ihnen urplötzlich weiche Akkorde. Unter Katharina Hanstedts flinken, technisch versierten Fingern entstand so ein klangfarbenreiches Panorama seelischer Befindlichkeiten. Zum Schluss schwirren und entgleiten die Klänge ins Nichts.
-Der Uraufführung fiel viel Beifall zu.
Potsdamer Nachrichten, Peter Buske

Springteufel. Das klingt lustig. Ein Scherz aber ist das musiktheatralische Stück springteufel der Berliner Komponistin Margarete Huber keineswegs. Es ist ein Stück über Arbeitslosigkeit. Es ging ihr in dem Stück, das nun- ausgerechnet- in der Kehrrichtverbrennungsanlage Weinfelden aus der Taufe gehoben wurde mehr um eine Innen- als um die Aussensicht.
Letzlich steht und spricht die Musik für sich.
Sie lässt hören, wie eine junge Komponistin sich ihren ganz eigenen Weg gebahnt hat durch eine globalisierte Welt unterschiedlichster Gesangstraditionen und- kulturen.
Das beginnt damit, dass Huber ihre Partitur für unterschiedliche Stimmtypen geschrieben hat, wie man sie selten in einem einzigen Stück findet: für einen Opernsopran mit entsprechender Vokalfülle (Almut Krumbach), für eine geradlinige, mehr auf Alte und Neue Musik spezialisierte Stimme (Elfi Schläpfer) sowie für eine Schauspielerin mit Gesangserfahrung (Susi Wirth). Sie werden zusammengebunden oder auseinanderdividiert, zu Hinter- und Vordergrund geschichtet, stets in spürbar intimer Kennntnis der drei unterschiedlichen Vokalartistinnen. In das Klangkontinuum mischen sich Allusionen von Alter Musik, von Jodel und Obertongesang, Etüdenhaftes, Polytonales, Geräuschhaftes. Vielleicht trifft es die Sache gar nicht schlecht, springteufel als Madrigal über die Arbeitslosigkeit zu bezeichnen.
Schön anzuhören ist es aber eben doch.
Südkurier, Elisabeth Schwind

Mit springteufel (nach einem Text von Kathrin Röggla) hat die Komponistin Margarete Huber einen verstörenden wie berückenden Klangteppich gewoben. Es geht um den Verlust der Identität, die mit dem Verlust des Arbeitsplatzes einhergeht; um die Suche nach Orientierungspunkten, um Anpassungsversuche, die das Ich vollends zersetzen.
Davon spricht Rögglas Text überaus verstörend, rhythmisch, virtuos.
Kennzeichnungen, die auch auf das Musiktheaterprojekt, das eben Premiere hatte, zutreffen:
Ein klangliches Feuerwerk, das dieses Ich über drei Stimmen vermittelt in tausend Klänge bersten lässt.
Was sich an diesem Nicht-Ort abspielt, ist eine Suche, die sich musikalisch in einer Mischung aus Alter und Neuer Musik, Obertonklänge und Anklängen an die Alpenregion mit abgebrochenen Jodlern und Volksweisen zusammensetzt.
Stimmig ist das alles!
Tagblatt, Brigitte Elsner-Heller

Ein brandneues Stück wurde aufgeführt: springteufel von Margarete Huber (Musik) nach einem Text von Kathrin Röggla.
Kompliment für die präzise Vermittlung der A-cappella-Dimensionen: Zwischen zischenden Lauten und hochdramatischen Tosca-Ausbrüchen eine Kette von lautlichen Variationen; Stockende Tonfolgen, Langgezogenes, durchbrochen von wilden Artikulationen, Unisoni im Wechsel von dissonierendem Terzett, Stakkati, Tremoli von den Lippen, Parlando, Schmerzensschreie, crecendierend oder Absacken ins Nichts.
Thurgauer Zeitung, Gerhard Hellwig

Die Komponistin gibt in ihrem Werk „Vision in Weiss“ den Versen des jungen Brecht eine neue Dimension. Die Auseinandersetzung gerät zu einem musikalisch- theatralen Kraftakt, der Nuancen und Facetten des Gedichts verstärkt und hervorhebt. Vor allem der Einsatz von Bettlertrommeln und so unüblicher Mittel wie Duett-Rezitationen mit dem Klavierspieler schaffen einen mitreißenden Sog, der in einem dramatischen Höhepunkt kulminiert.
…mit Bravorufen umjubelte Interpreten…
Fränkische Landeszeitung, Marion Etienne

Margarete Huber – Sängerin und Komponistin - hört sich um in der städtischen Umwelt, rezipiert den Duktus der Alltagskommunikation, versucht Akzentuierungen zu erkunden und diese in stimmlich ästhetisierte Formen umzusetzen. (…)
Es entstehen musikalisch-kommunikative Irritationen von eigenem Reiz, die sowohl an musik-historische Experimente von Krenek u. a. als auch an nahezu Dada-hafte Wortspiele gemahnen.
Opernnetz, Franz R. Stuke

Margarete Huber will nicht einfach die Atmosphäre dieser Äußerungen einfangen…. Stattdessen notiert sie sich den Text ganz genau, Wort für Wort, aber auch jeden Seufzer, die Klangfarbe der Stimme und die Änderungen in der Tonhöhe, bis hin zu den Atempausen.Erst dann komponiert Margarete Huber aus den Notizen eine Arie…
Wieviel Musikalität und Poesie im Alltag und den erlebten Geschichten steckt, mit der „Arie des Tages“ hat Margarete Huber sie zum Klingen gebracht.
Deutschlandfunk, Natascha Gillenberg

Die Arbeit mit Formanten, Obertönen und allen möglichen Schattierungen von Vokalen bot faszinierende Einblicke in die Phantastik der Stimme.
Basellandschaftliche Zeitung, Peter Baumgartner

Selten so ein intelligentes, sinnliches, freudevolles Musikerlebnis
gehabt.
Michael Turnbull, per e-mail.


KOMPOSITION- WERKLISTE:

Orchester:

Im Innern für Orchester- UA Berliner Sibeliusorchester

Ensemble (instrumental oder vokal):

so für Flöte, Trompete, Gitarre, Percussion, Klavier, Violine, Metallobjekte, Melodica und Weisses Rauschen- UA Bettina Junge, Aleks Kolkowski, Christoph Schiller, Michael Renkel, Wettstein, Sabine Ercklentz, Burkhard Beins // STRONG für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott - UA Ensemble Aeroflot // Härtsfeld für Oboe, Trompete, Gitarre, Klavier- UA Johanne Braun, Johann Plietsch, Christoph Funabashi, Tomas Bächli // Isomerie / waldstück für Flöte, Gitarre, Percussion, Melodica, Metallobjekte und Sopran- beide UA Bettina Junge, Michael Renkel, Burkhard Beins, Markus Wettstein, M. H. // tre für drei Klaviere- noch unaufgeführt // svolta für Flöte, Sheng, Baglama, Violine, Violoncello, Kontrabass- noch unaufgeführt // D´hommes, femmes für 8 Stimmen und Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete,Horn, Tuba- UA Deutsch-französischer Chor, Bläserensemble // er neigte sein Ohr zu mir für 6 Stimmen und Klavier- UA Susanne Jelinek, Kristina Hays, Heike Scheel, Stephanie Rupp, Agnes Krempien, Veronika Böhle, Bettina Bruns, Sharon Hutchinson // 5 Gesänge eines noch unentdeckten Volkes für 8 Stimmen- UA orchi e balene // europaverführung für 18 Stimmen- UA Internationales Ensemble junger Sänger // hello? hello? für 5 Kinderstimmen und CD- UA Jannes Wittmer, Jasmin Habib, Jakob Hein, Julius Justus Karth, Aljoscha Galitz // ANA für Sopran und Gitarre- UA Friederike Harmsen, Juliane Tief // Veggio negli occhi für Koloratursopran und Klavier- UA Petra Ronner, M.H. // Arie des Tages-10 Arien für Sopran, präpariertes Klavier und Cd mit Straßengeräuschen-UA Jan Gerdes, M.H. // Genshagen für Flöte, Saxophon, E-Gitarre, Klavier, 2 Violinen, Objekte, Sopran und Zuspiel- UA Detlef Bensmann, Wojciech Blazejczyk, Udo Agnesens, M.H., Weronika Ratusinska, Klaus Schöpp, Katarzyna Taborowska, Rafal Zapala // Utopie Nr. 17 für Sopran und Klavier-UA Tomas Bächli, M.H. // Giardino utopico für Flöte, E-Gitarre, Violine, Violoncello und Stimme- UA Katherine Spencer, Stephan Pankow, Emily Yabe, Frauke Spangenberg, M.H. / nel cielo e in altri luoghi für Violine, Viola, E-Gitarre und Zuspiel- UA Henriette Scheytt, Mike Flemming, Christoph Funabashi / Vision in Weiss für Tenor, Klavier und Sprechstimme - UA Jan Kobow, Andreas Staffel // indeed? 1 + indeed? 2 für Saxophon, Posaune, Melodica, Metallobjekte, Violine, Viola, Kontrabaß - UA Kathrin von Kieseritzky, Matthias Müller, Markus Wettstein, Lucas Brunnert, Mike Flemming, Lena Sperrfechter // Perfect hotel für Saxophon, Posaune, Violine, Viola, Kontrabaß, Sopran, Sprecher, Zuspiel und Publikumsbeteiligung - UA Kathrin von Kieseritzky, Matthias Müller, Henriette Scheytt, Mike Flemming, Lena Sperrfechter, M.Huber, Michael Turnbull

Solo-Instrument / Solo-Stimme:

trena für Harfe- UA Katharina Hanstedt // Sieben Stücke für Stimme Solo für sieben Stimmfächer- Susanne Jellinek, Uta von Willert, Heike Scheel, Antje Seele, Veronika Böhle, Bettina Bruns, Kristina Hays // Una cosa strana, immer mehr, ma und waldstück (Solofassung) für Sopran- UA M.H.// alles neu für Windgeräusche und Sopran-UA M.H.// verborgen für Klavier- UA Sharon Bauer – Hutchinson // die vögel stehen in der luft und schreien für Klavier und Zuspiel - UA Babette Dorn // fra un po´ für Tonträger und Sipsi - UA M.H.

Musiktheater:

springteufel –Musiktheater nach einem Text von Kathrin Röggla für dramatischen Sopran, lyrischen Sopran und Naturstimme- UA :Almut Krumbach, Elfi Schläpfer, Susi Wirth Regie: Hedwig Huber Bühne: Claus-Peter Täterow // Nautilus Korallis Spiralia für Stimme und Tänzer- UA Margarete Huber Tanz: Yuko Kaseki, Marc Ates // ROBINSON für 2 Klaviere, 2 Melodica und 1 Stuhl –UA Tonbandkomposition Tanz: Barbara Messner Regie: Hedwig Huber Text: Szusanna Gahse / SEHEN UND HÖREN VERGEHEN Musik-Tanz-Video-Komposition UA M.H. / il vento-schwärmen für Zuspiel, Sopran und Publikumschor UA Sopran M.H.

Installatives:

ortwelt- Photoinstallation mit Klavierzuspiel, Photo: Barbara Klinker // Wege nach Hellerau - Video-Sprachkomposition, Kamera: Gil Sperling // fra un po für Sipsi und Atemgeräusche (Tonbandkompo.)

HÖRBEISPIELE bei Youtube:

Die Vögel stehen in der Luft und schreien für Klavier und Zuspiel

Im Innern für Orchester (Ausschnitt)

er neigte sein ohr zu mir für 6 Solo-Stimmen und Klavier

so für Instrumentalensemble und Weisses Rauschen

trena für Harfe solo

waldstück für Instrumentalensemble und Sopran
(hier auch Gesang)