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Georg Gädker | Bariton
Musik | Theater
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Der in Freiburg geborene Bariton Georg Gädker studierte Gesang und Gesangspädagogik in Freiburg, Mannheim und London und ist heute ein europaweit gefragter Konzert- und Opernsänger. Er ist regelmäßiger Gast großer Konzert- und Liedpodien wie Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Muziekgebouw Amsterdam, Philharmonie Köln, Gewandhaus Leipzig, Liederhalle Stuttgart oder Wigmore Hall London und debütierte mit Händels Messias und dem Tonhalle-Orchester 2015 in der Tonhalle Zürich.

Georg Gädker ist Preisträger und Stipendiat einiger der bedeutendsten europäischen internationalen Gesangswettbewerbe, darunter „Musica Sacra“ Rom (Italien), „Königin Elisabeth von Belgien“ - Gesangswettbewerb Brüssel (Belgien), dem Deutschen Musikwettbewerb Berlin, Brahms-Wettbewerb Pörtschach (Österreich), IVC ‘s-Hertogenbosch (Niederlande), Schumann-Wettbewerb Zwickau, Cantilena Bayreuth sowie des Podiums Junger GesangsSolisten des VDKC. Beim internationalen Schubert LiedDuo – Wettbewerb Dortmund 2013 wurde er mit einem Sonderpreises ausgezeichnet. Daneben war Georg Gädker Mitglied der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats, Finalist der internationalen Gesangswettbewerbe von Braunschweig und Wien, sowie Stipendiat des Internationalen Richard-Wagner-Verbands.

Im Musiktheater gastierte Georg Gädker bislang an den Bühnen von Braunschweig, Leipzig, Frankfurt, Rheinsberg und Mannheim, wo er unter anderem als Graf Almaviva (Figaro), Æneas (Dido&Æneas), Schneck (Vogelhändler), Notario (Gianni Schicchi) sowie in weiteren Rollen in Uraufführungen der Oper Wasser von Arnulf Herrmann sowie der Kammeroper Neumond von Lucia Ronchetti zu erleben war. 2013 gastierte er in der Titelpartie von Schostakowitschs Oper Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda in einer Produktion des Konzerthauses Berlin und war 2014 in Purcells The Tempest (Regie: Calixto Bieito) am Nationaltheater Mannheim zu hören. In der Saison 2014-15 gastierte Georg Gädker in einem Opernpasticcio nach Oscar Wildes Gespenst von Canterville mit Musik von Rameau, Purcell und anderen erstmals am Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen und kehrte mit Purcells The Tempest erneut ans Nationaltheater Mannheim zurück. Im Juni 2015 debütierte Georg Gädker beim Festival StadtOper Soest als Don Giovanni in Mozarts gleichnamiger Oper, gefolgt von der Deutschen Erstaufführung von Luke Bedfords Kammeroper Through His Teeth mit der Opera Factory Freiburg, sowie Hans Zenders Don Quijote de la Mancha im Frankfurt LAB mit Ensemble Modern und unter Leitung von Johannes Kalitzke, im Jahr 2016. 2017 war Georg Gädker in einer szenischen Produktion von Händels Jephta am Theater Detmold zu erleben.

Auf der Konzertbühne führten ihn Engagements in letzter Zeit neben Konzerten in Deutschland (War Requiem, Elias/Philharmonie Jena, Paulus/Theater Heidelberg, Vaughan Williams: A Sea Symphony/Thüringische Philharmonie, César Franck: Les Béatitudes, Händel: Alexander’s Feast, Bach: Passionen u.v.m.) unter anderem in die Niederlande (Matthäuspassion mit Concerto Brabant, 9. Symphonie mit Holland Symfonie Orkest, Brahms-Requiem), Frankreich (Renaissance-Musik von Heinrich Finck und Josquin des Prés mit Mitgliedern der Schola Cantorum Basiliensis), in die Schweiz (Nono: Prometeo unter Leitung von Ingo Metzmacher, The Messiah mit dem Tonhalle-Orchester Zürich), Italien (Matthäuspassion mit dem Tölzer Knabenchor) und Chile (Johannespassion unter Leitung von Helmuth Rilling). Er war auf Festivals wie der Biennale München, Biennale Salzburg, Ruhrtriennale oder den Berliner Festwochen zu hören und arbeitete mit Dirigenten wie Masaaki Suzuki, Christoph Wyneken, Wolfram Christ, Howard Arman und Hans-Christoph Rademann zusammen. In der Saison 2017/2018 werden ihn Konzertreisen unter anderem nach Spanien (Rossini: Messa di Gloria/Teatro Campoamor Oviedo), die Schweiz (Wagner: Liebesmahl der Apostel/Kathedrale Genf) sowie erneut die Niederlande (6 Konzerte Matthäuspassion mit Reinhard Goebel) und die Kölner Philharmonie (Mozart: Requiem) führen.

Zahlreiche Rundfunkmitschnitte und Tonträger entstanden, darunter für den NDR, SWR, deutschlandradio, BBC und Radio France. Eine CD mit Orchesterliedern von Gustav Mahler ist 2010 erschienen.

Georg Gädker studierte Gesang und Gesangspädagogik in Freiburg und Mannheim bei Bernd Göpfert und Rudolf Piernay, sowie an der Guildhall School of Music and Drama London, wo er sein Studium mit Auszeichnung beendete. Abgerundet wurde seine Ausbildung durch Meisterkurse unter anderem bei Margreet Honig, Emma Kirkby, Thomas Quasthoff, Graham Johnson, Sarah Walker, Wolfram Rieger, Charles Spencer und Thomas Hampson, der ihn in der Presse als „hervorragenden Liedsänger“ bezeichnete.

Neben seinen eigenen künstlerischen Aktivitäten ist Georg Gädker künstlerischer Leiter der von ihm mitbegründeten internationalen Liederabendreihe „klangwerk LIED Freiburg“ unter der Schirmherrschaft von Irwin Gage.




Ausgewählte Presse:


Georg Gädker (Allemagne, […]) est un conteur né et on ne s’étonne pas qu’il préfère l’intimité du récit clair et net du lied qu’il pare d’une authentique typicité : évocation de la nuit sombre (Brahms) ou nostalgique (Barber) voire d’une mort assumée (Ibert). Ailleurs, l’acteur se révèle derrière la candeur naïve de Papageno ou la colère rageuse de Händel, cette prestation se terminant sur un « I hear an army » de Barber qui devient une véritable scène de genre. (…) le [candidate est] un tempérament !
LE SOIR, Brüssel


Emotionales Zentrum der Aufführung war Bariton Georg Gädker - ein Oratorien-Jesus, wie man ihn noch nicht erlebt hat. Der Piernay-Schüler verkörperte, durchlebte die Partie geradezu: Jesus als „wahrer Mensch" mit allen Facetten zwischen Verzweiflung, Vorwurf, Demut und Ergebenheit. Allein, wie er nach dem Judas-Kuss 'Mein Freund' sang, sagte alles.
SCHWÄBISCHES TAGBLATT, Tübingen


Seine Ausdrucksfähigkeit (...) ist wunderbar, (...) beide Musiker haben als Liedgestalter sehr viel mitzuteilen. (...) Und man merkte: wie witzig, überlegen, ironisch kann Liedgesang sein. Bitte, mehr Liederabende!
HAMBURGER ABENDBLATT, Hamburg


Georg Gädker’s baritone was a joy to hear – light in tone but with a commanding resonance and presence. The words shone clearly and the voice was powerfully modulated. The stately authority of the opening 'Nacht und Träume' was unassailable and grave, slower than many might choose, but absolutely steady – a tribute to the mutual understanding of singer and pianist. The lighter tone of 'Ganymed' was a welcome contrast. Gädker broke off here, leaving 'Wandrer’s Nachtlied II' (...), concluding this sequence magisterially.
CLASSICALSOURCE.COM, London




[01-2018]