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Die Auswirkungen der Marketingschlacht um das Fetischobjekt „Turnschuh“ weiter
 
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10 Jahre später - Helmut Lachenmann und Wolfgang Rihm im Gespräch66 Seasons
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Adire - Indigo Textiles amongst the YorubaAdire - Indigo Textilien bei den YorubaAids Aufklärungs Spot KurzfassungAKINI Trinidad Karneval Moko Jumbies Soca Calypso TobagoAlexander / AleksandrsAlte Reklame - Die schönsten Emailschilder und WerbefigurenAltenheimAmphitryon (Trailer)Andeer ist andersAndreas Scholl - ContratenorANOTHER GLORIOUS DAY/ TrailerAntonia lässt sich Ohrlöcher schiessenASIA MINOR OVER AGAINATEMZUGATHENEAuf der Suche nach noch nie gehörten KlängenAus der Zeit
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Bad Bill - The Gathering Bahn unterm HammerBallspielBANQUET OF THE DEAD (The)Berlin Kulturforum Time Fades video installation by Philipp GeistBIRTHDAY PARTYBorn To FlyBRINA BACKTBucharest Fleeting Figures video installation by Philipp GeistBörsenbahn gestoppt?
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CAPE TALENT / CAPE TALKChildren of Their Own Land / Savas zemes bērniCinderellas Schuhe (Trailer)COOBER PEDY: WHITE MAN IN THE HOLECrayfish (UA) (Trailer)cube Pusher
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D.S. Baldajev - Zeichner des GULagDas blaue Gold im Garten EdenDas kann's noch nicht gewesen sein...Das klingende Sonntagsrätsel - von Hans Rosenthal zu Christian BienertDas rote SchafDas Tabu der FreiheitDas Vermächtnis des Jens KlipperDAVID GEGEN GOLIATHDavid Lynchs Dumbland / Does That Hurt You?Deckname DennisDein Kuss von göttlicher NaturDer A-380Der Agrar RebellDer Ballon-Marathon - [ 1 ]Der Ballon-Marathon - [ 2 ]DER BOXPRINZDer eiserne BulldogDer Heinz vom FilmDER JUNGE DER VOM HIMMEL FIELDer Mesner und die DreigroschenoperDer StörenfriedDer Tod des Pero RadakovicDER TOD IST EIN WUNDERBARES ERLEBNISDeutscher VerkehrDie Auschwitz-Dialoge (Polen/Deutschland)DIE ENDLOSE QUELLE: SOLARENERGIEDie KandidatinDIE KARAWANE DER TUWINERDie Kinder des Cirque BouffonDie Kunst der Fuge Die Kunst der Verführung - Das Akkordeon von Teodoro AnzellottiDie Leiden des jungen Werthers (Trailer)Die Mondverschwörung (Trailer)DIE NEUE POWER - Erneuerbare Energien in EuropaDie PARTEI mit Martin SonnebornDie PassionDIE STUNDENEICHEDIE WASSERMEISTERDie Zeit in meinen AugenDiktatoren in GundelfingenDorfpunks - Schauspielhaus Hamburg DeutschlandDu bist mein AfrikaDunkelblau Remix 02
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EARTHQUAKEEINE REISE NACH CUBAEINE TUWINISCHE REISEELENA FROLOWAErna Weißenborn - Eine Frau schreibt ihren WegEu cand vreau sa fluier, fluiereXtaze - das eXperiment mit dem Glück
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Familie Jordi Savall & FreundeFazil Say - Alla TurcaFIGHTING THE FIRESFilm About Films / Filma par filmāmFinn & TomFräulein Stinnes: Mit dem Auto um die Welt 1927-29Frank Ned & Busy LizzieFrau ohne SchleierFreiheit in die WeltFräulein Stinnes fährt um die Welt (Trailer, Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten“, 1931)
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GALERAGEDANKEN WIE ZÜNDSTOFFGERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu LübeckGIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!GOD IS NO SOPRANOGrüne Türen in HetzeldorfGREEN LINESGuédelon - Sie bauen eine BurgGünter Wallraff - Ganz Unten
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Hauptsache gemütlich - Deutsche WohnzimmerHeimatkunde - Eine Expedition in die Zone mit Martin SonnebornHeimliche BlickeHERCULES, ACHELOOS AND MY GRANNYHere We ComeHEUTE MINISTER, MORGEN BANKIERHinter diesen MauernHipHop-A Tale From The HoodHITLERS OstwallHOUSE OF CAIN (The)Hubert Burda - Zwischen Rebellion und PflichtHUNGERSTREIK IN DUISBURGHÖLLE IM BERG
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''IM GRUNDE BIN ICH EIN AUS LAUTER ZWEIFELN BESTEHENDER GLÄUBIGER MENSCH''Ich bin kein wildes Mädchen mehrIch muss dir was sagenIhn gibt's nur einmal - Artur BraunerINS HERZ DER ZUKUNFTIt's up 2 u - propagentary zur Globalisierung
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* Jordi Savall - Die Stimmen der Gambe *James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen InselnJohn Heartfield Fotomonteur
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Kabale und LiebeKalinovski SquareKARIN WIECKHORST, FOTOGRAFIN AUS LEIPZIGKEHRAUS, wiederKEHREIN, KEHRAUSKlaus Groth - Ein DichterlebenKomponisten unter dem Götterbaum - Art-Music in Ghanakonzerthaus live, ''Orpheus und Eurydike'', Teil 1 [Trailer]
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Lawine - Leben und Sterben des Werner KoenigLife can be so niceLIGURIA LOVESTORYLOG BOOKS: GEORGE SEFERISLux et Umbra
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''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp GeistMünchner FreiheitMein Herz zerreisstMein Kino für die OhrenMein Tod ist nicht dein TodMein Traum, meine Liebe, meine HoffnungMenschen Träume Taten - TrailerMentirasMister & Missis.SippiMorgenstimmungMs. Senior SweetheartMusik für 1000 FingerMusterdorf mein MusterdorfMY CRETAN LEMON TREE
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Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 1Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 2Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
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* Plötzlich ein neues Klangerlebnis *PAINTING (The)Pater nosterPATRISPhoto: Inta Ruka. Portraits of People at Home / Foto: Inta Ruka. Cilvēku portreti savās mājās
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rauten traurigRESURFACERussenbus
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''seeblick'' #1''seeblick'' #2Sammeln, ErinnernSauna TangoSchwungrädersmall fishSounds of the Seas - A science detective story.Spielzeug Zauber - Kleine WeltenStärker als die AngstStark ohne Gewalt
T
TaubblindThe Book of LeninsThe BoxThe CrossroadTHE DEADBROTHERS - Death is not the endthe happy tale of the missed auditionThe Keys To ParadiseThe Life and Other Building YardsThe Queen's Courtyard (English Subtitles)THE ROAD TO NODTintenherz (Trailer)Tote ErnteTrakehnen wieder deutsch?Trickfilm-Fieber - Der Zeichentrick-Pionier Gerhard FieberTRIUMPH OVER TIMETRUPPENSPIELERTräume von Freiheit und GleichheitTschernobyl
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Uma TrailerUP & DANCING
V
Vergessen Sie'sVier helle KöpfeVIER WÄNDE ( Trailer)VOODOO RHYTHM - The Gospel of primitive Rock `n´ Roll
W
Wachsam Tag und NachtWas ist Improvisation?Wasser unterm HammerWasserkrieg in SpanienWelche Farbe hat das Nichts?Wenn die Zahnräder Menschen sind - György Ligeti´s KlavierkonzertWenn Engel singen: Das Hilliard EnsembleWHAT TIME IS IT?Wild, Wild BeachWolfgang Graf Berghe von TripsWollis PARADIES Trailer zum Film
X
Xavier de Maistre - Récital de Harpe
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Yaptik-HasseYou`re Sexy When You`re Sad / Man pat?k ka meitene skumst
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ZeitRaum - 1. Film Kurzfassung (short)ZENSUR, GEFÄNGNIS, FOLTERZOWNIR - RADICAL MANZUG UM ZUG - Budapest 1944Zwielicht
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filmkultur

In einer Kooperation mit dem Projekt ONLINEFILM bieten wir den Mitgliedern der Kulturserver-Netzwerke die Möglichkeit Filme und Clips zu präsentieren. Eine Auswahl zeigen wir in der Videothek des Kulturportals. Alle Filme eines Kulturschaffenden kann man auf seiner Webvistenkarte sehen. Schreiben Sie an redaktion@kulturserver.de um weitere Informationen zu erhalten, wenn Sie Ihre Filme auch hier anbieten möchten.

 

The Life and Other Building Yards
Regie: Giuseppe Schettino 
A sinti family of Bolzano was used to earn a living playing music, but since Laki, the only violinist of the group, has become an evangelist, it had to stop playing music. Trying to reunite the group, Radames the chief of the family, will experience how much the sinti traditions are changing. \"The life and other building yards\" will never answer all the questions which, since ever, crowd the stereotypes outlook about gipsies. It will not investigate anthropologically the sintis\' culture, nor reveal its archetypes. \"The life and other building yards\" is an approach to a culture so similar, yet so different, both speaking about everyday life and ancient traditions. It is a short slice of life, narrated not properly in a documentaristic style but almost as a \"novella\"; it\'s a story about conflicts between generations and cultures, between fathers and sons...Moreover, we assist at the birth of a modern \"Don Quixote\" who doesn\'t take care of windmills but, conscious of himself and of what he witnesses, looks always straight ahead.
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* Jordi Savall - Die Stimmen der Gambe *
Regie: Uli Aum& 
Jordi Savall & das Ensemble Hespèrion XXI Eintauchen in den Klang der Alten Musik Geboren 1941, Beginn der Ausbildung 1947, Abschluß der Ausbildung 1970 an der Schola Cantorum Basiliensis. Seither rund 100 Konzerte im Jahr, Gambenvirtuose, Gründer und Leiter dreier Ensembles für alte Musik, Chef eines eigenen Plattenlabels. Ca. 90 CDs mit eigenen Aufnahmen, insgesamt 2 Millionen verkaufte Kopien. Ungezählte Preise und Auszeichnungen, überfüllte Konzertsäle. Jordi Savalls Rekorde sind nicht zu schlagen, jedenfalls nicht im Süden Europas. Vorgeschichte Vor 29 Jahren gründete Jordi Savall mit seiner Frau, der Sopranistin Montserrat Figueras, das Ensemble Hespèrion XX. Ein programmatischer, zugleich kryptischer Name: Hesperia nannte die Antike die beiden westlichen großen Halbinseln Europas, Italien also und Spanien, die römische Zwanzig stand für das 20. Jahrhundert. Man wollte die alte, zum Teil längst vergessene Musik vor allem dieser beiden Länder wiederbeleben, und zwar nicht auf eine museale, quasi archäologische Art und Weise, sondern ganz bewusst aus der Sicht und mit der Lebendigkeit von Musikern aus dem 20. Jahrhundert. Die Notentexte, die uns aus dieser frühen Zeit europäischer Musikgeschichte – gemeint ist das 12te bis 18te Jahrhundert – überliefert sind, machen oft nur spärliche Angaben, wie genau sie gespielt werden sollen, in welcher Besetzung, in welchem Tempo – mit welchen Verzierungen. Vielleicht sind manche der wertvollen Handschriften nur äußerst verkürzte Zusammenfassungen, Gedächtnisstützen für eine Musik, die im wesentlichen von den Interpreten, die zugleich Komponisten waren, improvisierend ausgeschmückt und eigentlich erst zum Leben erweckt wurden. Jordi Savall leitete nicht nur dieses Ensemble, das sich im wesentlichen aus Studenten und Absolventen der Schola Cantorum Basiliensis zusammensetzte, der Eliteschmiede in Sachen Alter Musik in der Schweiz, er spielte selbst und spielt immer noch die Gambe, ein Instru-ment, das seitdem es vor rund 250 Jahren vom Violoncello abgelöst wurde, so gut wie ver-gessen war. So sehr vergessen, dass nahezu alles, was mit diesem Instrument zusammen-hängt, Spieltechniken, Haltung, Stimmung, etc. aus Archiven und alten Abbildungen rekonstruiert werden musste. Inzwischen gilt Jordi Savall als DER Meister seines Instrumentes, der Gambe oder der Viole – und eroberte mit dem warmen, obertonreichen und unaufdringlichen Klang seines Instrumentes, das nach der Meinung der Zeitgenossen am ehesten dem Klang der menschlichen Stimme nahe kommt, ein immer größer werdendes Publikum, nicht so sehr in Deutschland, dafür umso mehr in Frankreich, Spanien, Italien, Österreich. Rund 2 Millionen Mal wurden die knapp 90 CD-Titel verkauft, die er seither eingespielt hat. Musik & Film und Filmmusik Einen beträchtlichen Anteil daran haben die Aufnahmen des Soundtracks zu dem Film „Tous les matins du monde“, ein Film von Alain Corneau, der mit dem Titel „Die siebente Saite“ auch in deutschen Kinos lief und die Lebensgeschichte des Sonderlings und Komponisten Sainte-Colombe le fils und seines Schülers Marin Marais erzählt. Jordi Savall verlieh den Schauspielern Jean-Pierre Marielle und Gerard Depardieu den Klang seines Instruments, die nur so taten, als würden sie spielen (obwohl sie so gut es ging das Gambenspiel lernen mussten). Schwer zu sagen, was genau den Erfolg dieses Soundtracks ausmachte: Zum einen natürlich die hohe Kunst des Interpreten, sein Atem, die Ruhe, die Konzentration seines Spiels, die Vielfalt der klanglichen Farben – die aber auch nur bei der Wiedergabe von der CD zur Geltung kommen. Die Gambe ist kein Instrument für große Konzertsäle, sondern ein intimes, im eigentlichen Wortsinne ein Kammerinstrument. Zum anderen spielt eine Rolle, dass wie schon gesagt das Repertoire von Jordi Savall, die Art seiner Interpretation, sehr unaufdringlich ist. Seine Musik kann man auch im Hintergrund hören, man kann, aber man muss nicht, zuhören. Sie erlaubt beides: Ihre „Verwendung“ als musique d´ameublement – und ein konzentriertes in sie Versenken, ein meditatives Sich- Fallenlassen. Neben dem Ursprungsensemble Hespèrion XX (inzwischen XXI) gründete und leitet Jordi Savall das Vokalensemble LA CAPELLA REIAL DE CATALUNYA und das Kammer-orchester LE CONCERT DES NATIONS, das sich auch schon an die Einspielung von Beethoven-Symphonien wagte. Außerdem tritt Jordi Savall in Solo-Rezitals auf oder spielt Duos, zum Beispiel mit dem Cembalisten Ton Koopman. Damit nicht genug (einen Normalsterblichen würde bereits eine der hier aufgelisteten Tätigkeiten vollauf ausfüllen, aber um ein Exemplar dieses Typs scheint es sich bei Jordi Savall nicht zu handeln, der neben seiner Muttersprache, dem catalan, natürlich fließend spanisch, französisch, italienisch, englisch und deutsch spricht) gründete er vor 5 Jahren sein eigenes Plattenlabel des Namens aliavox, mit dem er jedes Jahr „nur“ (wie er sich ausdrückt) 5 neue CDs aus seinem Repertoire herausbringt, insgesamt also sind es inzwischen 25 Titel, die sich rund 700.000 mal verkauften. Unser Film über Jordi Savall Illusorisch ist es anzunehmen, man könne über Jordi Savall einen Film drehen, der die gesamte Fülle seiner Aktivitäten zusammenfasst oder einen repräsentativen Überblick über die mit profunder Sachkenntnis von ihm gehobenen musikalischen Schätze gibt. Oder zu beschreiben, wie genau er es macht, dass seine Gambe so unverwechselbar klingt, wie sie klingt, wenn er auf ihr spielt. Ohne Zweifel ist Jordi Savall ein Maestro der internationalen Musikszene. Aber welchen Jordi Savall zeigen wir? Der Film konzentriert sich auf wenige Aspekte seiner Persönlichkeit. Die erste Einstellung: Jordi Savall ganz nah. Die Musik, die Jordi Savall zum Leben erweckt, ist in ihren feinsten mikrotonalen Fasern und Schichten geformt, Es ist von großer Faszination diese Arbeit am Kleinsten, den Mikrozellen der Musik, im Bild zu verfolgen. Was müssen die Hände, die Fingerkuppen tun, um die kleinsten Nuancen aus der schwingenden Saite „herauszuholen“, wie ein Bildhauer aus seinem Stein oder Holzstück. Es handelt sich ja durchweg um eine Musik, bei welcher die romantische Herangehensweise nach dem Schema Musik=Gefühl nicht aufgeht, es genügt also nicht, das Gesicht des Musikers „mitfühlen“ zu sehen, um das Eindruck vorgegaukelt zu bekommen, man sei „ganz nahe dran“! – Bei einem Solokonzert in der Bernhardinenkirche in Krakau sind wir Jordi Savall so nah auf die Pelle gerückt, dass man jedes Staubkorn auf den Saiten sehen kann, wie es mitvibriert – und das zu einem der schönsten Stücke, die je für die Gambe geschrieben wurden: Les pleures, komponiert von M. de Sainte Colombe. Im nächsten Teil spielt Jordi Savall mit dem Ensemble Hesperion XXI im Rafael-Saal des Schlosses Sanssouccis in Potsdam. Das erste Mal, dass für diesen wunderschönen Barocksaal überhaupt eine Drehgenehmigung erteilt wurde. In der Familie Savall sind nicht nur der Vater und Mutter Musiker, auch die Tochter Arianna (Harfe und Gesang) und der Sohn Ferran (Laute und Gesang) haben ihre eigenen Karrieren begonnen – und gelegentlich spielen sie auch zusammen – alle vier. Oder sitzen gemeinsam in ihrem Garten und unterhalten sich, über die Musik im Allgemeinen und ihren je persönlichen Zugang zu ihr. Ist ein Musiker „nur“ ein Medium für die Musik, die er durch sich hindurchtönen lässt, aber keineswegs hervorbringt? Genauso zuhörend, abwartend und in einem gemächlichen Tempo, wie Jordi Savall seine Musik interpretiert, unterhält sich seine Familie über Fragen dieser Art, in der gleichen harmonischen Atmosphäre wie das Ensemble Hesperion XXI. Und unser Film beobachtet nicht nur dieser Art vertrauliche intime Familiengespräche, sondern zeigt auch, wie die Familie musikalisch miteinander kommuniziert, mit Blicken, kleinsten Gesten Einsätze gibt, aufeinander reagiert. Wir zeigen Ausschnitte aus zwei Konzerten mit Arianna, Ferran, Jordi Savall und Montserrat Figueras – in der Katharinenkirche in Breslau und in der Collegiata de Sant Vicenç de Cardona in Katalonien, einer der schönsten romanischen Kirchen überhaupt, jedenfalls mit einer Akustik, die man sich besser nicht vorstellen kann. Kamera: Günther Uttendorfer Chris Rowe Boris Fromageot Ton: Georg Morawietz David Kammerer Jan Wichers Amanda Villavieja Garcia Lichtdesign: Wojitek Kursa Ray Ruiz Produktionsleitung: Hanne Kaisik Musik: Harke, Harke Tobias Hume – (ca. 1570 – 1645) Les pleures M. de Sainte-Colombe (ca.1630 - 1700) Diferencias sobre las folias Antonio Martin y Coll (? – 1734) Aria sopra la Ciaconna Tarquinio Merula (ca. 1590 – 1665) Preludium/ The Lancashire Pipes Anonymus (ca.1600) Noumi, Noumi Yaldatii (Hebräisches Volkslied) Hi ha un remolí Musik:Arianne Savall, Text: Miquel Marti i Pol Canarios - Improvisation (Anonymus ca.1550) Uli Aumüller, © inpetto filmproduktion berlin 2003
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Träume von Freiheit und Gleichheit
Regie: Martina Fluck 
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Fräulein Stinnes fährt um die Welt (Trailer, Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten“, 1931)
Regie: Erica von Möller 
„Fräulein Stinnes ...” erzählt die abenteuerliche Geschichte von Clärenore Stinnes, die als erste Frau die Welt mit einem Auto, einem Adler Standard 6, umrundet hat. Zusammen mit ihrem Kameramann, dem Schweden Carl-Axel Söderström, beginnt sie die Expedition 1927. Eine unausgesprochene Liebe entspinnt sich zwischen den beiden, doch müssen sie erst die Hindernisse der Reise, ihrer Emotionen und der Konventionen überwinden, um zueinander zu finden und Partner fürs Leben zu werden. In einer Mischung aus original 16mm Filmmaterial, über 1000 Originalfotos, Tagebucheinträgen von Carl-Axel Söderström und Inszenierungen bietet das Dokudrama eine abwechslungsreiche Geschichte für ein großes Kino- und Fernsehpublikum. Der Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten” (1931) macht Lust auf mehr...
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THE ROAD TO NOD
Regie: M. A. Littler 
Six years in prison have given Parrish plenty of time to meditate on his criminal career and to devote himself to reading the Bible. Once he's at last released, Parrish quickly sets out to re-establish ties with his former colleagues in the criminal world, and get back in the game. Unfortunately, times have changed during his absence – dramatically. The power his gang once possessed has moved into the hands of their adversaries, who now seek to eliminate anyone who might pose a risk to their dominance of the streets. Unable to count on anyone's help, Parrish embarks on solitary quest for a peaceful place, somewhere far from the rage and pain of men. If it is redemption he seeks, Parrish will have to take the road that leads to Nod.
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Schwungräder
Regie: Friedolin Benteler 
Dieser Dokumentarfilm entstand anlässlich des 1997 erstmals stattfindenden Treffens der Freunde historischer Stationär-Motoren in Hänigsen. Dort wurden aufs Vortrefflichste über 100 Jahre Motorenbau-Geschichte zum „Be-greifen“ dargestellt. Motor heißt auf gut deutsch „Beweger”. Und bewegt haben Stationärmotoren nicht nur kleine und große Lasten, sondern ein ganzes Zeitalter: Diese Maschinen markieren den Beginn der heutigen Mobilität. Die Kamera folgt den bewegten Details der Maschinen und erzählt Geschichten über einige der Eigner, die mit viel Aufwand liebevoll und qualitativ hochwertig ihre Motoren restauriert haben. Außerdem sehen Sie in Archivaufnahmen von 1960 einen stehenden 3 Zylinder DEUTZ-VMD 145 Diesel-Motor, Baujahr 1925, 150 PS bei 300 U/min., der im alten E-Werk der Magiruswerke-Ulm jahrzehntelang gearbeitet hat. Ein Film nicht nur für Technikinteressierte und Liebhaber historischer Verbrennungs-Kraftmaschinen. Den Film gibt es auch fertig konfektioniert auf DVD: http://www.historischer-filmservice.de
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Der Störenfried
Regie: Thomas Frickel 
Am 18. August 1976 beendet die spektakuläre Selbstverbrennung des evangelischen Pastors Oskar Brüsewitz eine jahrelange Kraftprobe. Gegen den Widerstand der örtlichen DDR-Gewaltigen hat der streitbare Pastor mit List und Humor versucht, den staatlich zugewiesenen Freiraum seiner Kirche zu erweitern. In vielem erinnert die Geschichte an die Provinzposse um Don Camillo und Peppone. Aber auf preußisch. Und mit tödlichem Ausgang. Schwer zu sagen, was letztlich auslösender Faktor dieses in der christlichen Kirchengeschichte bis dahin einzigartigen Freitodes gewesen ist. Eines aber hat neben einer stasi-gelenkten Zersetzungskampagne sicher eine Rolle gespielt: dass ihm seine Gemeinde auf seinem kompromisslosen Weg nicht folgen mochte. Unser Dokumentarfilm "Der Störenfried - Ermittelungen zu Oskar Brüsewitz" versucht, die Entwickelung des Konfliktes um Pfarrer Brüsewitz nachzuzeichnen. Er bleibt in der Landschaft, die seinen Wirkungsrahmen prägte. Es werden weder Schuldige gesucht noch werden Vorwürfe erhoben: Im Widerstreit der Meinungen formt sich das Bild eines unbequemen Mahners, der sich nicht in den Konformismus der DDR-Gesellschaft fügen wollte, der mit seinem Handeln Fragezeichen hinter die verspießte Normalität des DDR-Alltags setzte und der dadurch bis heute eine Provokation für all jene darstellt, die den bequemeren Weg gehen wollten. Das Fanal des Oskar Brüsewitz hat nicht nur die Staats- und Parteiführung bis in die höchsten Ebenen hinein verunsichert, - auch als Anfrage an Kirche und Gesellschaft hat es nachhaltige Wirkungen gezeigt. Und es blieb in seiner Bedeutung nicht allein auf die frühere DDR beschränkt, wo sich Diskussionen bis in jüngste Zeit zwischen den gegensätzlichen Positionen "Stolpe" und "Brüsewitz" bewegen. Sein einsamer Kampf ist auf viele Menschen übertragbar, die - in welcher Gesellschaft auch immer - versuchen, gegen den Strom zu schwimmen. Dieser Film ist auch auf DVD erhältlich. Bitte wenden Sie sich an den Regisseur, [Thomas Frickel]http://onlinefilm.org/de_DE/community/8421
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PAINTING (The)
Regie: Katerina Patroni 
Kimmo Timonen is a Finnish artist, living in an old farm house surrounded by forests and lakes. Kimmo is painting.He challenges the painting by molesting it, he appeases it, tries to make it collaborate. He takes the painting to have a swim, to a campfire, to the nature. He paints the painting and himself with the same clay. He uses leaves of plants, kitchen paper, beetroot and oil paints.The film depicts the process of painting. It is not burdened by explanations, interviews, talking heads or voice over. It is about the work itself. The process is followed closely and intensively. Painting, nature and the film itself merge together making a unified whole. "The brilliant Painting by Katerina Patroni; a multi-layered visual performance, perhaps the best ever made in Greece ; aesthetics being the ultimate artistic factor." (Demetres Charitos, ANTI MAGAZINE) "The GFF award for best Greek Film was given to Katerina Patroni for her film The Painting for its depiction, in a unique personal style and through the superb use of cinematic language, of a painter’s love affair with the natural environment, from which he draws his raw materials and whose many elements he braves not for the purpose of gain but of transforming them into the material of artistic expression." (news.in.gr) [In Finnish, with English subtitles]
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Kalinovski Square
Regie: Yury Khashchavatski 
Three months before elections the president of the Republic of Belarus Alexander Lukashenko claimed: "You have no other choice, you will vote for me!" This is exactly how it happened in March 2006. We started to film in January 2006, two months before elections, and continued through the whole year. We were trying to figure out how did it happen that 83% of population voted for Lukashenko? The film tracks the opposition struggle during few post-election days. Using a lot of archive material imprinted in the course of Lukashenko's governing author draws a parallel between history and recent days. The movie shows the falsehood of the official propaganda and the ambiguous, sometimes polar, attitude of simple people. Assembling together all the debris of the opinions, comparing different historical events, jeering at dictator's arrogance and manners, admiring courage and dedication of the young generation, the feature approaches the understanding of what is really going on in the center of Europe. And one more thing - the director's sarcastic comment throughout the film does not make you bored!
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''seeblick'' #1
Regie: Beate Gördes 
Die "seeblicke" entwickeln ihren Charme aus dem Spiel von Licht und Schatten, dem Tanz unzähliger Reflexionen auf der Wasseroberfläche. Oder: Die starre, stumme Betrachtung flatterig wechselnder Wellenbewegungen, während einzelne Herbstblätter unbeirrt und geradlinig ihren Lauf nehmen. Bilder und Sound verschmelzen und versetzen den/die BetrachterIn in eine diffus melancholisch-meditative Laune.
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